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Soest: Raub auf Bahnhofsvorplatz – Polizei sucht Zeugen

Ein 46-jähriger Mann wurde auf dem Bahnhofsvorplatz in Soest beraubt. Die Täter flüchteten in Richtung Bahnhof und entkamen.

Foto: Depositphotos

Soest (ost)

Am Montagnachmittag (27. Juli) hat die Polizei um 15:13 Uhr einen Raubüberfall am Soester Bahnhof gemeldet bekommen. Ein 46-jähriger Mann aus Soest wurde später in der Brüderstraße mit Gesichtsverletzungen angetroffen.

Nach bisherigen Informationen wurde das Opfer zuvor auf dem Bahnhofsvorplatz von zwei unbekannten Männern angesprochen. Nachdem sie nach Geld gefragt hatten, nahmen sie ihm seine Armbanduhr und sein Armband ab. Einer der Täter soll dann dem Mann ins Gesicht geschlagen haben, woraufhin er zu Boden fiel.

Die beiden Männer flüchteten anschließend in Richtung Bahnhof und stiegen vermutlich in einen Zug ein, so die Angaben des Opfers.

Der Mann erlitt leichte Verletzungen, musste jedoch nicht ins Krankenhaus gebracht werden.

Die sofort eingeleitete Fahndung blieb erfolglos.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Räuberieraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die die höchste Anzahl an Raubüberfällen im Jahr 2023 verzeichneten – 12625 – war Nordrhein-Westfalen ebenfalls stark betroffen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der aufgeklärten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Mordraten in Deutschland ist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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