Ein Audi versucht, vor der Polizei in Soest zu flüchten. Einer der Männer wird gestoppt und zur Polizeiwache gebracht.
Soest: Riskante Flucht vor der Polizei endet für 23-Jährigen auf der Wache

Soest (ost)
Zwei Männer versuchten in der Nacht von Dienstag (21. April) in Soest, mit einem Audi vor der Polizei zu fliehen. Einer der beiden wurde von den Beamten gestoppt.
Ein schwarzer Audi fiel einer Streifenwagenbesatzung gegen 0:15 Uhr auf, als er durch den Kreisverkehr zwischen Herzog-Adolf-Weg und Waldstraße fuhr. Die Polizisten verfolgten das Fahrzeug, um eine Verkehrskontrolle durchzuführen. An der Ecke Lendringser Weg gaben die Beamten erstmals Anhaltesignale. Die Insassen des Audi ignorierten diese und fuhren stattdessen mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Lippstädter Straße.
Später bog das Auto in den Windmühlenweg ab und beschleunigte offensichtlich auf mehr als 100 km/h, obwohl dort nur 30 km/h erlaubt sind. Beim Weiterfahren über den Lübecker Ring missachtete der Fahrer eine rote Ampel beim Abbiegen. Schließlich bog der Audi in die Niederbergheimer Straße ab. Dort fanden die Beamten das Auto mit laufendem Motor und offenen Türen vor einem Wohnhaus geparkt.
Die beiden Insassen flüchteten zu Fuß in den Otto-Boelitz-Weg, die Beamten verfolgten sie im Streifenwagen. Während der Flucht warf einer der Männer einen Gegenstand über einen Gartenzaun, der sich später als Schlagstock herausstellte. Einer der Männer, etwa 20 bis 30 Jahre alt, konnte unerkannt entkommen. Der andere wurde von den Beamten im Otto-Boelitz-Weg gestoppt. Der 23-Jährige aus Erkrath wurde festgenommen und zur Polizeiwache in Soest gebracht.
Es stellte sich heraus, dass der Mann keinen Führerschein besitzt. Freiwillige Alkohol- und Drogentests verliefen negativ. Im Fahrzeug wurden Bargeld sowie geringe Mengen Betäubungsmittel und Medikamente gefunden. Die Drogen und Medikamente wurden von der Polizei sichergestellt, ebenso wie die Oberbekleidung und das Handy des 23-Jährigen. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug im Jahr 2022 56367, wobei 49610 männliche und 6757 weibliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Verdächtigen auf 57879, wobei 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023, da dort insgesamt 73917 Fälle verzeichnet wurden.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen, also 0,59%, vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








