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Soest: Schwerpunkteinsatz zur Kriminalitätsbekämpfung

Mehrere Strafanzeigen nach Einsatz in Soest, darunter Ladendiebstahl, Drogenhandel und Fahren ohne Fahrerlaubnis. Insgesamt 31 Personenkontrollen und 2 Platzverweise.

Foto: Depositphotos

Soest (ost)

Am 22.07.26 führte die Polizeiwache Soest einen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung von Kriminalität im Stadtgebiet von Soest durch.

Während des Einsatzes, an dem auch zivile Beamte beteiligt waren, lag der Fokus insbesondere auf Taschendieben und Ladendieben in der Fußgängerzone von Soest von Mittags bis Abends. Auch die Bekämpfung von Drogenkriminalität im Bahnhofsbereich von Soest und den Parkanlagen stand im Mittelpunkt. Im Rahmen des Einsatzes wurden mehrere Strafanzeigen erstattet:

Gegen eine 16-Jährige wurde eine Anzeige wegen Ladendiebstahls erstattet, sie wurde dann ihren Erziehungsberechtigten übergeben.

Ein 34-jähriger Mann wurde wegen eines mutmaßlichen Ladendiebstahls im Mai gesucht – die Einsatzkräfte trafen ihn an und nahmen ihn erkennungsdienstlich auf.

Ein 24-jähriger Algerier wurde beim Verkauf von Drogen in geringen Mengen im Bahnhofsbereich angetroffen. Er wird wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln angezeigt. Sein Handy wurde als Beweismittel beschlagnahmt und er erhielt einen Platzverweis für den Bahnhofsbereich.

Während des Einsatzes kam den Beamten ein PKW entgegen, bei dem bekannt war, dass er bereits in der Vergangenheit von einer Person ohne Fahrerlaubnis gefahren wurde. Bei der Kontrolle bestätigte sich dies erneut – der Fahrer erhielt eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Die Beifahrerin, die gleichzeitig die Halterin war, erhielt ebenfalls eine Strafanzeige wegen Zulassens des Fahrens eines Kraftfahrzeugs ohne Fahrerlaubnis.

Insgesamt wurden während des Einsatzes 31 Personen kontrolliert und 2 Platzverweise ausgesprochen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 weiter an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 nicht-deutsche Verdächtige. Trotz des Anstiegs der Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region im Vergleich zu der Region mit den meisten registrierten Fällen in Deutschland im Jahr 2023 – 73.917 – immer noch unter dem Durchschnitt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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