Eine 79-jährige Frau wurde beim Warten an einer Bushaltestelle in Soest bestohlen. Die Polizei sucht Zeugen für den Vorfall mit einem geschätzten Schaden von 1.000 Euro.
Soest: Seniorin Opfer von Straßenraub – Polizei warnt vor Trickdieben

Soest (ost)
Am Mittwochmorgen (22. Juli) wurde eine 79-jährige Frau aus Soest Opfer eines Straßenraubes. Gegen 10.25 Uhr wurde die Polizei zur Bushaltestelle Kaiser-Otto-Weg am Herzog-Adolf-Weg in Soest gerufen.
Die ältere Dame, die sich in einem Rollstuhl befand, wartete an der Bushaltestelle, als ein dunkles Auto, möglicherweise ein Audi, anhielt. Eine unbekannte Frau stieg aus dem Fahrzeug aus und sprach die 79-Jährige an. Die Verdächtige trug ein weißes Kopftuch mit Blumenmuster und eine Hose im selben Design. Außerdem trug sie auffälligen Goldschmuck an Händen und Armen. Sie wird als etwa 1,60 Meter groß beschrieben.
Die Unbekannte bot der älteren Dame eine Halskette an und legte sie ihr um den Hals. Dabei löste sie unbemerkt die Goldkette der Geschädigten mit einem herzförmigen Anhänger, in dem sich ein Foto ihres Sohnes befand. Danach flüchtete die Frau in dem dunklen Auto, das von einem Mann mit schwarzem Vollbart gefahren wurde.
Der gestohlene Goldschmuck hat einen geschätzten Wert von rund 1.000 Euro. Die Kette, die zum Tausch angeboten wurde, wurde von der Polizei beschlagnahmt. Eine sofortige Fahndung blieb erfolglos.
Die gezielte Tat gegen eine 79-jährige Frau, die zudem in einem Rollstuhl saß, macht das Verhalten der Täter besonders verachtenswert.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Informationen zu dem dunklen Auto, den beiden Verdächtigen oder zum Tathergang haben, sich unter der Telefonnummer 02921 91000 oder bei jeder Polizeidienststelle zu melden.
Tipps zur Prävention der Polizei:
Seien Sie skeptisch, wenn Ihnen unbekannte Personen plötzlich Schmuck oder Geschenke anbieten.
Erlauben Sie keinen fremden Personen, in Ihre persönliche Nähe oder an Ihren Schmuck zu gelangen.
Wenn Ihnen eine Situation verdächtig erscheint, halten Sie Abstand und rufen Sie sofort über den Notruf 110 die Polizei.
Sprechen Sie insbesondere mit älteren Familienmitgliedern über diese Betrugs- und Raubmethoden, damit sie darauf vorbereitet sind.
Quelle: Presseportal








