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Soest: Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Ein mutmaßliches Sexualdelikt in Soest führte zur Festnahme eines syrischen Tatverdächtigen. Die Ermittlungen dauern an, Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Foto: Depositphotos

Soest (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von der Polizeibehörde Soest und der Staatsanwaltschaft Arnsberg:

In der Nacht zum 5. Juni 2026 ereignete sich mutmaßlich ein Sexualdelikt im Bereich des Brüdertors in Soest. Die Veröffentlichung des Vorfalls erfolgt erst jetzt, da zunächst umfangreiche Ermittlungen durchgeführt werden mussten und eine frühere Veröffentlichung den Erfolg der Ermittlungen gefährdet hätte.

Um etwa 00:30 Uhr wurde die Polizei von einer Zeugin alarmiert, die den Eindruck hatte, dass eine Frau von einem Mann belästigt wurde. Die Frau hatte die Zeugin zuvor gebeten, die Polizei zu rufen. Kurz darauf trafen Einsatzkräfte im Bereich des Brüdertors auf die Beteiligten und leiteten sofort polizeiliche Maßnahmen ein.

Basierend auf dem aktuellen Stand der Ermittlungen besteht der Verdacht, dass ein 36-jähriger syrischer Staatsbürger aus der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) Soest sexuelle Handlungen gegen den erkennbaren Willen einer Frau durchgeführt hat. Die beiden hatten sich kurz zuvor in der Innenstadt getroffen.

Der Verdächtige wurde noch am Tatort vorläufig festgenommen. Die Kriminalpolizei übernahm die weiteren Ermittlungen und die Sicherung von Spuren. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der Beschuldigte einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete.

Die Ermittlungen zu den genauen Umständen der Tat sind noch im Gange.

Zum Schutz des Opfers und seiner Persönlichkeitsrechte werden vorerst keine weiteren Informationen zur Identität des Opfers oder zum Tathergang veröffentlicht.

Da zum Zeitpunkt des Vorfalls mehrere Passanten am Tatort vorbeigingen und die Situation möglicherweise falsch einschätzten, bittet die Polizei um weitere Zeugen, die etwas zu dem Vorfall sagen können. Diese werden gebeten, sich bei der Polizei unter 02921 91000 zu melden oder die nächste Polizeidienststelle aufzusuchen.

Quelle: Presseportal

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