Ein Tatverdächtiger wurde nach einem Ladendiebstahl festgenommen und befindet sich nun in Untersuchungshaft. Die Polizei konnte ihn während der Flucht im Soester Bahnhof stellen.
Soest: Untersuchungshaft nach Ladendiebstahl

Soest (ost)
Nach einem Diebstahl in einer Drogerie in der Brüderstraße am Montagnachmittag wurde ein Verdächtiger von der Polizei während seiner Flucht festgenommen. Der Mann befindet sich jetzt in Untersuchungshaft.
Um 16 Uhr sprach eine aufmerksame Mitarbeiterin der Drogerie zivile Polizeibeamte an und meldete einen kürzlich begangenen Diebstahl. Die Mitarbeiterin erkannte den Verdächtigen wieder, da dieser laut aktuellen Informationen bereits am Donnerstag, den 9. Juli, einen Diebstahl in derselben Filiale begangen haben soll. Dank ihrer Aufmerksamkeit und der schnellen Reaktion konnten die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen entscheidend unterstützt werden.
Während der Fahndung trafen Polizeibeamte den Verdächtigen kurz darauf am Bahnhof Soest an. Der 46-jährige Deutsch-Eritreer aus Hamm saß bereits in einem Regionalzug und wurde vorläufig festgenommen. Das gestohlene Diebesgut hatte er noch bei sich.
Das gestohlene Gut bestand aus insgesamt 18 hochwertigen Parfüms verschiedener Marken im Gesamtwert von über 2.000 Euro.
Weitere Ermittlungen ergaben, dass derselbe Verdächtige bereits am Donnerstag, den 9. Juli, Parfüms im Wert von rund 2.500 Euro aus der Filiale gestohlen haben soll. Videoaufnahmen erhärten den Verdacht.
Der 46-jährige ist wegen ähnlicher Eigentumsdelikte der Polizei bekannt und hat deshalb bereits eine Haftstrafe verbüßt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Arnsberg wurde der Verdächtige heute einem Haftrichter vorgeführt. Der Richter folgte dem Antrag und ordnete die Untersuchungshaft an.
Die Kreispolizeibehörde Soest weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass zivile Polizeibeamte regelmäßig in Geschäften, Einkaufsbereichen und anderen öffentlich zugänglichen Orten unterwegs sind. Ziel dieser Maßnahmen ist es, Straftaten frühzeitig zu erkennen, zu verhindern und konsequent zu verfolgen. Für Straftäter ist dabei nicht vorhersehbar, wann und wo zivile Einsatzkräfte im Einsatz sind.
Quelle: Presseportal








