Feuerwehr kämpft gegen ausgelaufene Dieselkraftstoffe und Verkehrsbehinderungen nach spektakulärer Leitplankenfahrt
Solingen: Schwerer LKW-Unfall am Hildener Kreuz

Solingen (ost)
In der Nacht vom 26.05. auf den 27.05.2026 erhielt die Feuerwehr Solingen um 02:13 Uhr zunächst einen Alarm für einen gemeldeten Ölunfall auf der BAB 3. Der Unfallort befand sich an der Ausfahrt zur A46 im Bereich des Hildener Kreuzes. Schon während der Anfahrt stellte sich heraus, dass es sich um einen Verkehrsunfall mit einem Sattelzug handelte. Der Lastwagen war aus bisher ungeklärter Ursache in die Mittelleitplanke gefahren und dann etwa 150 Meter darüber gerutscht. Die Polizei war bereits vor Ort, als die Feuerwehr eintraf, und wies die Einsatzkräfte ein. Durch den Aufprall auf die Leitplanke wurde der Dieseltank des Sattelzugs stark beschädigt. Insgesamt liefen etwa 500 Liter Kraftstoff aus und verteilten sich auf der Fahrbahn und im angrenzenden Erdreich. Die Feuerwehr übernahm sofort die Beleuchtung des Unfallortes, sorgte für Brandschutz und leitete Maßnahmen zur Eindämmung des Kraftstoffaustritts ein. Außerdem wurden die Autobahnmeisterei und die Untere Wasserschutzbehörde alarmiert. Für die Aufnahme und Eindämmung des ausgelaufenen Dieselkraftstoffs wurden insgesamt 26 Säcke Bindemittel verwendet. Bindemittel wird von der Feuerwehr eingesetzt, um ausgelaufene Betriebsstoffe wie Öl oder Diesel aufzunehmen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Dadurch können Umweltgefahren reduziert und die Verkehrssicherheit verbessert werden. Später wurde auch die Bergung des Sattelzugs von der Feuerwehr beleuchtet und abgesichert. Nach Abschluss der Maßnahmen übergab die Feuerwehr den Unfallort an die Polizei. Die Arbeiten in dem betroffenen Bereich dauern weiterhin an. Aufgrund der Verschmutzung muss belastetes Erdreich an einigen Stellen ausgehoben und fachgerecht entsorgt werden. Verkehrsteilnehmer müssen daher weiterhin mit Einschränkungen im Bereich des Hildener Kreuzes rechnen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden 3.764 registriert, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








