In der Woche vom 03. August 2026 bis zum 09. August 2026 überprüfte die Polizei in Hagen die Geschwindigkeit von fast 4.600 Verkehrsteilnehmern. Dabei wurden insgesamt 1.026 Tempoverstöße geahndet.
Speedweek in Hagen: Fast jeder Vierte zu schnell unterwegs!

Hagen (ost)
In der Zeit vom 03. August 2026 bis zum 09. August 2026 hat die Polizei in Hagen Autofahrer, die zu schnell fuhren, ins Visier genommen. Während der Speedweek in ganz Europa überprüften die Einsatzkräfte die Geschwindigkeit von fast 4.600 Verkehrsteilnehmern. Fast ein Viertel davon war zu schnell unterwegs!
Innerhalb dieser Woche ahndeten die Beamten insgesamt 1.026 Verstöße gegen die Geschwindigkeitsbegrenzungen. Das klare Ziel war es, schwere oder sogar tödliche Unfälle zu verhindern und die Menschen aufzuklären.
Bei den Kontrollen mit Anhalten führten die Polizisten Gespräche mit den Verkehrsteilnehmern und informierten sie eindringlich über die Gefahren des zu schnellen Fahrens. Oft werden Geschwindigkeitsüberschreitungen nicht ernst genommen und unterschätzt. Doch zu schnelles Fahren ist eine häufige Ursache für Unfälle. Temposünder setzen dabei ihr eigenes Leben und das Leben anderer aufs Spiel.
Ein Beispiel verdeutlicht, wie sich Geschwindigkeitsüberschreitungen auswirken: Während man bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h rechtzeitig zum Stehen kommt, beginnt man bei Tempo 50 erst mit dem Bremsen.
Die Polizei in NRW geht konsequent gegen Raser vor und nutzt alle gesetzlichen Mittel dazu. Wer deutlich zu schnell fährt, muss beispielsweise damit rechnen, dass sein Führerschein und sein Auto beschlagnahmt werden. Denn Straßen sind keine Rennstrecken und kein Ort für Wettbewerbe oder zur Selbstdarstellung! (arn)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Todesopfer, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








