Spezialkräfte haben einen Mann mit Machete in Wohnung überwältigt, niemand wurde verletzt. Polizei plant psychiatrische Unterbringung.
Spezialeinsatzkommando überwältigt bewaffneten Randalierer in Köln

Köln (ost)
Die Kölner Polizei hat am Dienstagnachmittag (24. Juni) einen vermeintlich bewaffneten Randalierer (38) in seiner Wohnung in Köln-Bocklemünd-Mengenich mit Hilfe von Spezialkräften überwältigt. Zeugen beobachteten ihn gegen 11.30 Uhr laut schimpfend und mit einer Machete in der Hand über die angrenzenden Grünflächen laufen. Anschließend flüchtete er in eines der Mehrfamilienreihenhäuser im Kurt-Weill-Weg.
Einige Polizisten umkreisten sofort den betroffenen Wohnblock und forderten die Bewohner auf, in ihren Wohnungen zu bleiben. Nach knapp drei Stunden und einer halben gelang es einem Spezialeinsatzkommando, Zugang zu der identifizierten Wohnung des 38-Jährigen zu erhalten, ihn vorläufig festzunehmen und die Machete sicherzustellen. Niemand wurde bei dem Zugriff verletzt.
Der Mann wurde unter Begleitung der Polizei einem Arzt vorgestellt, der eine Einweisung in eine psychiatrische Einrichtung empfahl. (cr/de)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








