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Spich: Handwerkerfahrzeuge aufgebrochen

Unbekannte stehlen Werkzeuge im Wert von mehreren tausend Euro aus Handwerkerfahrzeugen in Troisdorf. Polizei bittet um Hinweise.

Foto: unsplash

Troidorf (ost)

Zwischen Freitagabend (08. Mai) und Montagmorgen (11. Mai) brachen Unbekannte in Troisdorf mehrere Handwerkerfahrzeuge auf. Sie schnitten Löcher in die Schiebetüren der Kleintransporter und öffneten so die Verriegelungen. Ihr Ziel: Profi-Elektrowerkzeuge.

Die Fahrzeuge standen auf der Straße vor den Häusern oder in den Einfahrten der Handwerker. Die Tatorte befinden sich im Ginsterweg, in der Telegrafstraße und der Maarstraße im Ortsteil Spich. Weitere Fahrzeuge wurden in der Hannoverschen Straße am Rotter See und in der Bebelstraße in Friedrich-Wilhelms-Hütte aufgebrochen.

Die Polizei bittet Zeugen, die Verdächtiges im Zusammenhang mit den Autoaufbrüchen beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 02241 541-3221 zu melden.

Präventionstipps für Handwerksbetriebe:

Mechanische und elektronische Sicherungen

Sicherungen, die durch Alarm optisch und akustisch den Dieb bei seiner Arbeit stören/abschrecken. Warnaufkleber, die durch ihre optische Wirkung dem Dieb „erschwerte Arbeit“ signalisieren.

Verriegeln Sie Türen und Kofferraum mit zusätzlich verbauten Bolzenriegelschlössern. Diese haben besonders lange und stabile Bolzen. Sichern Sie Fenster von innen mit Metallgittern.

Installieren Sie fest mit dem Fahrzeug montierte Wertbehältnisse, in die Sie Gegenstände legen können.

Sichern Sie Werkzeugkoffer und Kisten mit geprüften Schlössern und Ketten im Fahrzeugladeraum. Eine Kombination mehrerer Sicherungen ist besonders wirkungsvoll.

Das Anbringen von versteckt verbauten Ortungsgeräten in Werkzeugkoffern ermöglicht den Nachweis, dass es sich bei dem Werkzeug um Diebesgut handelt.

Verhaltensweisen

Lassen Sie keine Wertsachen oder Werkzeuge im Fahrzeug zurück Autoknacker suchen solche Tatgelegenheiten. Durch umsichtiges Verhalten vermeiden Sie, Opfer zu werden!

Nutzen Sie eine abschließbare Garage. Oder: Stellen Sie Ihr Fahrzeug an gut beleuchteten und belebten Straßen ab. Schließen Sie Ihr Fahrzeug auch bei kurzzeitiger Abwesenheit immer ab.

Notieren Sie sich die Individualnummern Ihrer Werkzeuge und Maschinen und schreiben Sie diese auf. Die Rechnung enthält meist nur die Typenbezeichnung. Kennzeichnen Sie Ihr Werkzeug individuell Geben Sie Ihrem Eigentum die eigene (Farb-)Note. Dies erschwert den Weiterverkauf.

Kennzeichnen Sie Ihr Werkzeug und Ihre Werkzeugkoffer möglichst unveränderbar und großflächig mit Firmennamen, Fahrzeugkennzeichen oder Telefonnummer.

Nutzen Sie dazu am besten:

Vorteil: Die Polizei kann anhand der angebrachten Markierungen sofort den rechtmäßigen Eigentümer ermitteln und das Diebesgut zurückgeben. (Bi)

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang der registrierten Fälle von 29667 im Jahr 2022 auf 21181 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7667 auf 8126 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 6623 auf 7062, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen höher war als die der weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb relativ konstant bei etwa 2000. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 29.667 21.181
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.667 8.126
Anzahl der Verdächtigen 6.623 7.062
Anzahl der männlichen Verdächtigen 4.478 4.726
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.145 2.336
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.072 2.159

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Tote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte auf den Straßen Nordrhein-Westfalens.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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