Die Feuerwehr rückte zu einem Dachstuhlbrand aus, der erfolgreich unter Kontrolle gebracht wurde. Ein Feuerwehrmann wurde aufgrund körperlicher Beschwerden behandelt, während es zu einem handgreiflichen Übergriff kam.
Sprockhövel: Feuerwehr bekämpft Dachstuhlbrand

Sprockhövel (ost)
Am Samstagmittag um 12 Uhr wurde die Feuerwehr Sprockhövel zu einem gemeldeten Brand im Dachstuhl eines Wohnhauses in der Talstraße alarmiert. Aufgrund der unklaren Ortsangabe rückte auch ein Löschzug der Feuerwehr Witten aus.
Schon auf dem Weg dorthin sahen die Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung. Vor Ort bestätigte sich die Meldung: Der Dachstuhl brannte im Bereich eines Kamins. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich keine Personen mehr im Gebäude. Die Feuerwehr begann mit der Brandbekämpfung über ein Wenderohr der Drehleiter und mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz von innen. Außerdem wurde der Kamin gereinigt. So konnte der Brand unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden.
Aufgrund der abgelegenen Lage des Gebäudes wurde zunächst ein zusätzliches Tanklöschfahrzeug als Wasserquelle genutzt; gleichzeitig wurde eine längere Löschwasserversorgung von einem Hydranten aufgebaut.
Um die Lage besser beurteilen zu können, wurde auch eine Feuerwehrdrohne eingesetzt. Die Kreisfeuerwehr unterstützte logistisch.
Nach etwa drei Stunden war der Einsatz für die 44 Einsatzkräfte beendet. Die Kriminalpolizei war vor Ort, um die Brandursache zu ermitteln.
Während des Einsatzes musste ein Feuerwehrmann aufgrund gesundheitlicher Beschwerden vom Rettungsdienst versorgt werden. Ein Transport ins Krankenhaus war jedoch nicht erforderlich.
Zusätzlich kam es zu einem tätlichen Angriff des Hausbesitzers auf die Einsatzkräfte, weshalb die Polizei eingreifen musste.
Quelle: Presseportal








