Nach einem Zusammenstoß zwischen zwei Pkw und einem Linienbus geriet eine Limousine in Brand. Die Insassen konnten unverletzt fliehen, während Mitarbeiter einer Physiotherapiepraxis den Brand vor dem Eintreffen der Feuerwehr kontrollierten.
Sprockhövel: Verkehrsunfall in Bochumer Straße führt zu Fahrzeugbrand

Sprockhövel (ost)
Am Montag gab es gegen 12:30 Uhr einen Verkehrsunfall auf der Bochumer Straße, an dem zwei Autos und ein Linienbus beteiligt waren. Nach dem Crash brach im Motorbereich des einen Autos ein Feuer aus. Die Insassen konnten alle Fahrzeuge selbstständig verlassen. Mitarbeiter einer nahegelegenen Physiotherapiepraxis kümmerten sich um die Beteiligten und konnten den Brand mithilfe von zwei Feuerlöschern bis zum Eintreffen der Rettungskräfte unter Kontrolle halten.
Die Feuerwehr setzte Löschschaum ein, um das Feuer zu bekämpfen. Der Gelenkbus der Linie 320 wurde leicht beschädigt. Zwei Passagiere wurden vom Rettungsdienst untersucht, blieben jedoch unverletzt.
Einer der Insassen der anderen Autos wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.
Anschließend streute die Feuerwehr Bindemittel aus, um ausgelaufene Betriebsstoffe zu beseitigen. Die Reinigung der Straße wurde von einer städtischen Kehrmaschine übernommen.
Nach etwa einer Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Vor Ort waren 17 freiwillige Feuerwehrleute mit sechs Fahrzeugen im Einsatz.
Zusätzlich gab es in der Nacht zum Montag einen Einsatz für die Feuerwehr Sprockhövel. Gegen 1 Uhr wurden die Einheiten Gennebreck und Schmiedestraße nach Herdecke alarmiert. Dort brach ein Großbrand auf einem Recyclinghof aus. 18 freiwillige Feuerwehrleute waren vor Ort mit zwei Fahrzeugen rund 11 Stunden lang unterstützend tätig.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Bei den Verkehrsunfällen wurden 450 Menschen getötet, 11.172 schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








