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Sprockhövel: Verkehrsunfall in der Nacht

Feuerwehrdrohne sucht Umfeld ab. Ein Insasse wurde leicht verletzt, die Unfallstelle wurde gesichert und die Polizei informiert.

Einsatzkräfte öffnen die deformierte Motorhaube mit hydraulischem Gerät zum Abklemmen der Fahrzeugbatterien.
Foto: Presseportal.de

Sprockhövel (ost)

In der Nacht von Samstag auf Sonntag erhielt die Feuerwehr Sprockhövel gegen 2 Uhr einen Notruf wegen eines Verkehrsunfalls auf der Bochumer Straße. Ein Auto war in einer Kurve von der Straße abgekommen, hatte eine Laterne umgefahren und war gegen eine Mauer und einen Baum geprallt.

Ein Insasse wurde leicht verletzt, hatte das Fahrzeug eigenständig verlassen und wurde vom Rettungsdienst untersucht. Ein Krankentransport war nicht erforderlich. Auf Anforderung der Polizei wurde zur Unterstützung eine Drohne der Feuerwehr Witten angefordert, um nach einer möglicherweise flüchtigen und verletzten Person in der Umgebung zu suchen.

Zusätzlich wurde die Unfallstelle ausgeleuchtet, der Brandschutz sichergestellt, die Batterien der Fahrzeuge abgeklemmt und ausgelaufene Betriebsstoffe mit Bindemittel abgestreut. Die beschädigte Laterne wurde vom Energieversorger stromlos geschaltet und mit einem Trennschleifer abgetrennt.

Nach Abschluss der Arbeiten wurde die Unfallstelle an die Polizei übergeben. Der Einsatz endete für die Feuerwehr Sprockhövel und ihre 24 ehrenamtlichen Einsatzkräfte gegen 3:30 Uhr. Der Drohneneinsatz war zu diesem Zeitpunkt noch nicht beendet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 13.559 Fälle (2,13%). Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert (0,59%). Die meisten Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen (87,36%). Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Todesfälle, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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