Eine Frau wurde bei einer Vollbremsung einer Stadtbahn verletzt, nachdem ein schwarzes Auto die Bahn geschnitten hatte. Die Polizei sucht Zeugen für den Vorfall.
Stadtbahnunfall: Fahrgast verletzt

Dortmund (ost)
Lfd. Nr.: 0858
Nach einem Verkehrsunfall am Donnerstagvormittag (8. Oktober) auf dem Asselner Hellweg bittet die Polizei Dortmund um Zeugenhinweise. Eine Stadtbahn wurde von einem schwarzen Auto geschnitten. Bei der darauffolgenden Vollbremsung stürzte eine Frau und erlitt leichte Verletzungen. Der unbekannte Fahrer setzte seine Fahrt fort.
Die Fahrerin der U43-Stadtbahn war gegen 09:10 Uhr auf dem Asselnder Hellweg in Richtung Wickede unterwegs. Ein schwarzer Pkw bog in Höhe der Hausnummer 114 von links auf die Straße und schnitt knapp vor der Stadtbahn ein. Laut der Stadtbahnfahrerin kam das Auto wahrscheinlich vom Tankstellengelände dort.
Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, bremste die Fahrerin die Straßenbahn abrupt ab, bis sie zum Stillstand kam. Dabei stürzte eine 82-jährige Frau, die sich an einer Haltestange festhielt. Die Frau erlitt leichte Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung in eine nahegelegene Praxis gebracht.
Der unbekannte Fahrer des schwarzen Autos setzte seine Fahrt in östliche Richtung fort und beschleunigte. Es kam zu keinem Zusammenstoß zwischen den Fahrzeugen.
Wer hat den Vorfall beobachtet oder kann Informationen zum schwarzen Auto und dem Fahrer geben?
Die Polizei bittet insbesondere weitere Fahrgäste der U43 sowie Personen, die sich zum Zeitpunkt des Unfalls auf dem Tankstellengelände befanden, um Hinweise.
Hinweisgeber können sich an die Polizeiwache Asseln unter der 0231/132-3721 wenden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. 3.764 Unfälle ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die Mehrheit der Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








