Die Polizei Dortmund führt gezielte Präsenzeinsätze zur Bekämpfung der Straßenkriminalität und Erhöhung der Verkehrssicherheit in verschiedenen Stadtteilen durch.
Stadtbezirk Eving: Präsenzeinsätze gegen Straßenkriminalität und für Verkehrssicherheit

Dortmund (ost)
Lfd. Nr.: 0646
In den letzten Tagen führten Beamte der Polizei Dortmund erneut gezielte Präsenzeinsätze in verschiedenen Stadtteilen durch. Der Fokus lag dabei sowohl auf der Bekämpfung von Straßenkriminalität als auch auf der Verkehrsüberwachung.
Einsatz am 28. Juli 2026 (Eving, Huckarde, Lütgendortmund, Mengede)
Während der Kontrollmaßnahmen im Evinger Stadtpark beobachteten die Polizisten einen minderjährigen, bereits polizeibekannten Jugendlichen beim Handel mit Cannabis. Der Jugendliche wurde anschließend seiner Mutter übergeben. Bei einer freiwilligen Durchsuchung seines Zimmers fanden die Beamten gefährliche Gegenstände, darunter einen Teleskopschlagstock und eine Machete.
Zusätzlich überprüften die Beamten die Fahrtüchtigkeit eines E-Scooter-Fahrers. Ein vor Ort durchgeführter Drogentest war positiv auf Betäubungsmittel. Der Fahrer musste eine Blutprobe auf der Polizeiwache abgeben. Bei der Durchsuchung vor der Mitnahme zur Wache fanden die Beamten außerdem ein Druckverschlusstütchen mit vermutlicher Amphetaminpaste und stellten es sicher. Entsprechende rechtliche Schritte wurden eingeleitet.
Einsatz am 6. August 2026 (Scharnhorst, Aplerbeck, Asseln, Brackel, Körne)
Ein weiterer Einsatz konzentrierte sich auf die Überwachung des Rad- und E-Scooter-Verkehrs. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Kontrolle von E-Scooter-Fahrern, vor allem Jugendlichen. Im Verlauf des Einsatzes wurden unter anderem zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verkehrsverstößen erstellt. Die Polizei Dortmund wird ihre intensiven Kontroll- und Präsenzeinsätze im gesamten Stadtgebiet konsequent fortsetzen, um das Sicherheitsgefühl der Bürger weiter zu stärken. Aufgrund vermehrter Hinweise aus der Bevölkerung und der zahlreichen Verkehrsunfälle werden auch E-Scooter-Fahrer verstärkt überwacht.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56367 im Jahr 2022 und 57879 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 73917 – liegt Nordrhein-Westfalen nahe an der Spitze der Statistiken.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle gemeldet. Davon entfielen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was einem Anteil von 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machten 13.559 Fälle aus, was einem Anteil von 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was einem Anteil von 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was einem Anteil von 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








