Einsatzkräfte der PK „Fokus“ stellen Drogen und Bargeld sicher. Mehr Präsenz für mehr Sicherheit in der Innenstadt und Nordstadt.
Stadtbezirk Innenstadt-Nord: Polizeieinsatz „Fokus“ in Dortmund

Dortmund (ost)
Lfd. Nr.: 0467
Auch in den vergangenen Tagen waren Polizeikräfte in der Innenstadt und der nördlichen Innenstadt präsent. Dabei wurden sie von Beamten der Bereitschaftspolizei NRW unterstützt. Das Ziel des Präsenzkonzepts „Fokus“ ist es, mehr Präsenz und mehr Sicherheit zu schaffen.
Während des Wochenendes (05.06. und 06.06.) lag der Schwerpunkt der Kontrollen unter anderem auf der Poser- und Raserszene. Es wurden keine relevanten Verstöße in Phoenix-West oder am Dortmunder Wall festgestellt. Dennoch führten die Kräfte auch Kontrollen im Innenstadtbereich und in der Nordstadt durch. Am 08.06. wurde ein Fall von Körperverletzung in der Brinkhoffstraße zwischen zwei Personen festgestellt und eingegriffen. Die Beamten stellten Pfefferspray und ein selbstgebautes Schlagwerkzeug sicher und erstatteten Anzeige.
Am Montag (08.06) kontrollierten die Beamten eine auffällige Personengruppe an der Ecke Uhland- und Mallinckrodtstraße. Bei der Kontrolle fanden die Beamten bei einer Person mehr als 10 Einheiten Kokain und stellten es sicher. Die Beamten sprachen schließlich einen Platzverweis aus.
Es wurden verstärkte Kontrollen im Umfeld des Café Kicks durchgeführt. Dabei wurde bei einer Personengruppe mutmaßliches Diebesgut und ein unterschlagener Fahrzeugschlüssel gefunden. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden die Personen vor Ort entlassen und erwartet nun ein Strafverfahren wegen Ladendiebstahls und Fundunterschlagung.
Auch an diesem Tag patrouillierte die Polizei gezielt im Bereich der Braunschweiger Straße nach mehreren Bürgerbeschwerden. Es wurde ein reger Drogenhandel aus einem Gebäude beobachtet. Bei den Käufern wurden mehrere Einheiten Kokain sichergestellt. Auch bei den Verkäufern fanden die Polizisten verkaufsfertiges Cannabis und Kokain und stellten es sicher. Außerdem wurde bei einem Verkäufer ein Einhandmesser und insgesamt über 1000 Euro Bargeld gefunden. Fünf Betäubungsmittelhändler wurden vorläufig festgenommen und in Polizeigewahrsam gebracht.
Am Dienstag (09.06) lag der Schwerpunkt der Kontrollen erneut auf dem Innenstadtbereich und der nördlichen Innenstadt. Im Keuningpark fiel den Einsatzkräften eine Person auf, die ein Versteck für Betäubungsmittel vorbereitete. Bei der Durchsuchung wurden mehrere Einheiten Marihuana sichergestellt, die in der Socke versteckt waren. Auch am Nordausgang des Hauptbahnhofs wurden bei einer Personenkontrolle mehr als ein Dutzend Einheiten Marihuana gefunden. Das Betäubungsmittel wurde sichergestellt und es wurde eine Strafanzeige erstattet.
Insgesamt kontrollierten die Beamten zwischen dem 05.06. und dem 10.06. 413 Personen und 160 Fahrzeuge. 94 Personen erhielten Platzverweise und es wurden 26 Strafanzeigen erstattet. Die regelmäßigen Kontrollen werden fortgesetzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56.367, wovon 49.610 männlich und 6.757 weiblich waren. 16.655 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 57.879, darunter 51.099 Männer und 6.780 Frauen. 18.722 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Fällen von Drogenkriminalität im Jahr 2023 – 73.917 – zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnliche Tendenz, jedoch mit etwas niedrigeren Zahlen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








