Die Polizei in Nordrhein-Westfalen setzt auf die Fachstrategie Verkehr #LEBEN für mehr Sicherheit. Bei gezielten Kontrollen wurden 169 Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen Ablenkung und 18 wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen ausgestellt.
Stadtgebiet: #Leben – Bilanz Schwerpunktkontrollen Ablenkung und Geschwindigkeit

Duisburg (ost)
Seit dem Jahr 2024 arbeiten die 47 Kreispolizeibehörden in Nordrhein-Westfalen bereits mit der neuen Fachstrategie Verkehr, um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Diese Strategie wird landesweit unter dem Titel #LEBEN geführt. Dieser Begriff fasst die Bemühungen der Polizei, schwere Verkehrsunfälle zu reduzieren, prägnant zusammen.
Aus diesem Grund führten Einsatzkräfte in Uniform und in zivil im Zeitraum von Sonntag, dem 18. Januar, bis Mittwoch, dem 21. Januar, gezielte Kontrollen im Stadtgebiet durch.
Weil einige Verkehrsteilnehmende während der Fahrt ihr Mobiltelefon benutzten und teilweise abgelenkt unterwegs waren, stellten die Beamtinnen und Beamten 169 Ordnungswidrigkeitsanzeigen aus. Einer 30-jährigen Autofahrerin mussten die Polizisten bis zur A59 folgen, weil sie auf TikTok scrollte. In einem anderen Fall, der sich in der Wanheimer Straße vor einem Fitnessstudio ereignete, gab die 21-jährige Autofahrerin zu, dass sie ein bestimmtes Lied hören wollte und deshalb ihr Mobiltelefon während der Fahrt bediente.
Weil einige Fahrzeugführer zu schnell unterwegs waren, wurden von den Einsatzkräften 18 Ordnungswidrigkeitsanzeigen ausgestellt und 46 Verwarngelder erhoben. Am Dienstag, dem 20. Januar, stoppten die Polizisten gegen Mitternacht auf der Krefelder Straße im Brückenbereich einen Audi A7, der anstatt der erlaubten 50 km/h mit 94 km/h gemessen wurde. Bereits am Montagabend, dem 19. Januar, um 22:45 Uhr, kontrollierten Beamte einen grauen VW T-Roc im Bereich des Opernplatzes. Da der 29-jährige Fahrer unter dem Einfluss von Marihuana stand, musste er zur Wache gebracht werden, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm.
Am Dienstag, dem 20. Januar, um 00:30 Uhr, kontrollierten Polizisten auf der Düsseldorf Landstraße einen schwarzen Mercedes AMG G63. Bei der Überprüfung der Kennzeichen stellten sie fest, dass nach dem Fahrzeug gefahndet wird, da es an einem zurückliegenden illegalen Autorennen beteiligt war. Da der Fahrer und gleichzeitig Halter, ein 30-jähriger Mann, nicht mit der Sicherstellung einverstanden war, beschlagnahmten die Beamten das Fahrzeug.
Die Bilanz kann sich sehen lassen: Insgesamt wurden von den beteiligten Polizistinnen und Polizisten eine Strafanzeige, 216 Ordnungswidrigkeiten und 121 Verwarngelder ausgestellt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren Übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








