Autofahrten haben Konsequenzen. Zwei Fahrer gerieten in separate Polizeikontrollen wegen Alkohol- und Drogenverdachts. Ermittlungsverfahren und Anzeige folgten.
Stadthagen: Verdacht auf Alkohol- und BtM im Straßenverkehr

Minden (ost)
Am Mittwochabend waren ein Bewohner von Minden und ein Bewohner von Stadthagen in zwei separaten Vorfällen in Schwierigkeiten mit der Polizei.
Um 22.15 Uhr erhielt die Polizei einen Hinweis auf einen vermutlich betrunkenen Fahrer eines VW. Bei der Suche wurde der 48-jährige Mann aus Minden an seiner Wohnadresse gefunden. Die Polizeibeamten stellten einen deutlichen Alkoholgeruch bei dem Mann fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht auf Alkoholisierung. Der Mann aus Minden musste eine Blutprobe abgeben. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet.
Zur nahezu gleichen Zeit kontrollierte eine andere Streifenwagenbesatzung um 22.10 Uhr einen Ford-Fahrer in der Hahler Straße. Zuvor war aufgefallen, dass sowohl der vordere rechte Scheinwerfer als auch das rechte Rücklicht des Fahrzeugs defekt waren. Während der Kontrolle gab es Hinweise auf möglichen Drogenkonsum des 33-jährigen Fahrers aus Stadthagen. Ein Drogentest verlief positiv, daher wurde auch in diesem Fall eine Blutprobe entnommen. Der Bewohner von Stadthagen erhielt eine Anzeige.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879. In Bezug auf die Geschlechterverteilung blieb der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 51099 relativ konstant, während der Anteil der weiblichen Verdächtigen von 6757 auf 6780 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023, da es insgesamt 73917 Fälle waren.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








