Erneut wurde eine Lagerhalle in Stadtlohn Ziel eines Einbrechers. Werkzeuge und Geräte wurden gestohlen, Schaden im sechsstelligen Bereich.
Stadtlohn: Einbruch in Lagerhalle

Stadtlohn (ost)
Ort des Verbrechens: Stadtlohn, Sprakelstraße;
Zeitpunkt des Verbrechens: 10.08.2026, gegen 23.15 Uhr;
Am späten Montagabend wurde erneut eine Lagerhalle an der Sprakelstraße in Stadtlohn von einem Einbrecher ins Visier genommen. Bereits in der vorherigen Nacht waren Unbekannte gewaltsam in das Gebäude eingedrungen und hatten Werkzeuge, Arbeitsmaterialien sowie mehrere elektrische Geräte gestohlen. Der entstandene Schaden belief sich auf einen sechsstelligen Betrag – so die Polizei. Gegen 23.15 Uhr am Montag verschaffte sich ein Unbekannter erneut Zutritt zur Lagerhalle. Der Mann hob ein Rolltor an und gelangte so ins Gebäude. Die alarmierten Polizeikräfte umstellten daraufhin die weitläufige Halle und durchsuchten sie. Eine Drohne der Feuerwehr unterstützte sie dabei. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Täter nicht mehr im Gebäude. Der Unbekannte trug eine Mütze, dunkle Handschuhe und dunkle Schuhe mit hellen Schnürsenkeln.
Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Einbrüchen gibt, wird derzeit ermittelt. Die Polizei bittet weiterhin um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Ahaus unter Tel. (02561) 9260. (pl)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 2.789 auf 3.069 zurück. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 455 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten registrierten Einbrüchen in Deutschland, mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten gemeldeten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








