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Stadtlohn: Verkehrskontrollen im Kreis Borken

Die Polizei zieht Bilanz über Alkohol- und Drogenverstöße im Straßenverkehr. Fahrverbote, Blutproben und Strafverfahren wurden eingeleitet. Appell: Kein Alkohol am Steuer!

Foto: Depositphotos

Kreis Borken (ost)

Am Freitag, dem 15.05.2026, hat eine aufmerksame Zeugin aus einem Supermarkt in Raesfeld eine scheinbar betrunkene Frau gemeldet, die mit ihrem Auto weggefahren ist. Die Polizeibeamten trafen die Fahrerin kurz darauf an ihrer Wohnadresse an. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,18 Promille. Die Beamten brachten die Frau zur Polizeistation in Borken. Ein Arzt nahm dort eine Blutprobe von ihr. Die Weiterfahrt wurde untersagt, der Führerschein wurde eingezogen und ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Zusätzlich gab es im Kreisgebiet weitere Verstöße: In Norden hat die Polizei jeweils einen Alkoholverstoß in Ahaus, Vreden und Stadtlohn registriert. Außerdem waren in Vreden, Gescher und Ahaus jeweils ein Fahrer sowie in Gronau sechs Verkehrsteilnehmer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Im Süden des Kreises stellten die Beamten neben dem genannten Fall in Raesfeld in Borken zwei weitere betrunkene Fahrer fest. In Velen haben die Einsatzkräfte auch einen Fahrer kontrolliert, der unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.

Die Polizei appelliert: Finger weg von Alkohol und Drogen! Wer im Straßenverkehr berauscht fährt, gefährdet sich und andere – egal, ob man mit dem Auto, dem Pedelec, dem Fahrrad oder einem E-Scooter unterwegs ist. Schon geringe Mengen können die Fahrtüchtigkeit stark beeinträchtigen und zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr führen. Es drohen hohe Strafen oder der Entzug der Fahrerlaubnis. In vielen Fällen ist eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) erforderlich. (sb)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 2022 auf 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56.367 und stieg 2023 auf 57.879. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen stieg ebenfalls von 49.610 auf 51.099, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 6.757 auf 6.780 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit insgesamt 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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