Ein 13-jähriger Junge wurde bei der „Blackout-Challenge“ verletzt. Die Polizei warnt vor gesundheitsgefährdenden Social-Media-Trends, die strafbar sein können.
StädteRegion Aachen: Internet-Challenge verletzt Jungen, Polizei warnt vor gefährlichen Trends

StädteRegion Aachen (ost)
Ein 13-jähriger Junge wurde in dieser Woche bei der Teilnahme an der „Blackout-Challenge“ verletzt. Die Polizei Aachen warnt vor der Beteiligung an Trends und Challenges, die nicht nur gesundheitsschädlich oder sogar tödlich enden können, sondern auch strafbar sein können.
Ersten Erkenntnissen zufolge versuchte er zusammen mit einem anderen Schüler, sich gegenseitig zu würgen, um eine kurze Bewusstlosigkeit zu provozieren. Der Junge verlor das Bewusstsein, fiel hin und schlug mit dem Kopf auf. Er musste ärztlich versorgt und ins Krankenhaus gebracht werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen.
Die Polizei Aachen warnt eindringlich davor, an solchen Internet-Challenges teilzunehmen.
Immer wieder sind verschiedene Challenges wie die „Blackout-Challenge“ oder die „Choking Challenge“ in sozialen Netzwerken im Umlauf. Teilnehmer filmen sich dabei und laden die Videos hauptsächlich auf TikTok hoch, um Aufmerksamkeit und Klicks zu bekommen. Es hat bereits mehrere schwere Unfälle im Zusammenhang mit solchen Challenges gegeben, die tödlich endeten, sowohl in Deutschland als auch weltweit.
Eltern und Erziehungsberechtigte können wie folgt schützen:
Die eigene Gesundheit oder das eigene Leben sind niemals weniger wichtig als Likes, Klicks und Reichweite. Wenn man Zeuge einer gefährlichen Challenge wird oder entsprechende Inhalte erhält, sollte man diese nicht teilen, sondern einer Vertrauensperson melden. Im Falle einer akuten Gefahr oder Bewusstlosigkeit einer Person ist sofort der Notruf 112 zu wählen. (kg)
Quelle: Presseportal








