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StädteRegion Aachen/Kreis Heinsberg/Rhein-Kreis Neuss/Rhein-Erft-Kreis/Mönchengladbach: Großeinsatz gegen illegalen Cannabis-Anbau

Polizei und Staatsanwaltschaft Aachen haben mehrere Plantagen entdeckt, tausende Cannabispflanzen sichergestellt und Personen festgenommen.

Foto: Depositphotos

StädteRegion Aachen/Kreis Heinsberg/Rhein-Kreis Neuss/Rhein-Erft-Kreis/Mönchengladbach (ost)

Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Aachen führten heute, am Donnerstag (24.09.2026), im Zuge laufender Untersuchungen einen umfassenden Einsatz gegen den illegalen Anbau von Cannabis durch.

Während der Durchsuchung von insgesamt zwölf Objekten entdeckten die Einsatzkräfte mehrere Cannabisplantagen. Dabei wurden mehrere tausend Cannabispflanzen sowie bereits verpacktes Marihuana sichergestellt.

Die teils aufwändige Ausrüstung zur Bewirtschaftung der Plantagen wurde demontiert und vor Ort unbrauchbar gemacht. Zusätzlich wurden von den Ermittlern hohe Geldbeträge sowie scharfe Munition sichergestellt. Mehrere Personen wurden festgenommen, darunter auch solche, gegen die bereits Haftbefehle vorlagen.

Die durchsuchten Objekte befanden sich unter anderem in Aachen, Herzogenrath, Übach-Palenberg, Geilenkirchen, Baesweiler, Mönchengladbach, Jüchen und Elsdorf. Insgesamt waren über 100 Einsatzkräfte an den Maßnahmen beteiligt. Der Einsatz wurde auch durch das Technische Hilfswerk (THW) unterstützt.

Die gewonnenen Erkenntnisse und sichergestellten Beweismittel der heutigen Durchsuchungen werden nun analysiert. Die laufenden Ermittlungen dauern an. (th)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen lag im Jahr 2022 bei 56.367, während es im Jahr 2023 57.879 Verdächtige gab. Von diesen Verdächtigen waren 49.610 männlich, 6.757 weiblich und 16.655 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 insgesamt 73.917 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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