Polizei Köln hat zwei mutmaßliche Autoaufbrecher festgenommen, die Fahrzeuge in Stammheim und Humboldt-Gremberg durchsuchten. Einsatz von Störsendern vermutet.
Stammheim: Polizei Köln nimmt zwei mutmaßliche Autoaufbrecher fest

Köln (ost)
Die Polizei Köln hat am Mittwoch (18. März) im rechtsrheinischen Stadtgebiet zwei Verdächtige (28, 32) festgenommen, die mutmaßlich Autos aufgebrochen haben. Sie werden verdächtigt, Fahrzeuge in Stammheim und Humboldt-Gremberg geöffnet und nach Wertgegenständen durchsucht zu haben. Es wird angenommen, dass sie dabei einen Störsender benutzt haben.
Um 16.30 Uhr informierte eine Autobesitzerin (46) die Polizei, dass sie über ihre private Videoüberwachung beobachtet hatte, wie ein Mann die Beifahrertür ihres geparkten Autos öffnete. Er durchsuchte erfolglos den Innenraum. Dank einer genauen Beschreibung konnte die Polizei den 32-jährigen Verdächtigen nur wenige hundert Meter entfernt auf der Düsseldorfer Straße festnehmen.
Ein anderer Zeuge, 40 Jahre alt, berichtete gegen 18.30 Uhr von einem Autoaufbruch auf einem Geschäftsparkplatz an der Gremberger Straße. Der 28-Jährige soll die Fahrertür eines Opel Corsa geöffnet und den Innenraum durchsucht haben. Als er mit einem gestohlenen Rucksack vor einem Streifenwagen fliehen wollte, nahmen die Beamten die Verfolgung auf und stellten ihn in der Wiedstraße. Bei der Durchsuchung fanden sie neben dem Diebesgut auch einen mutmaßlichen Störsender.
Das Kriminalkommissariat 74 hat die Ermittlungen in beiden Fällen übernommen. Die beiden Männer, die keinen festen Wohnsitz haben, sollen noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden. (bg/al)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders auffällig ist, dass die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 206 auf 310 anstieg. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








