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Stammheim: Polizei sucht Tatverdächtige nach Autobränden

Die Polizei Köln sucht junge Tatverdächtige nach Autobränden in Stammheim. Zeugen werden gebeten, sich bei den Ermittlern zu melden.

Foto: Depositphotos

Köln (ost)

Nach zwei Fahrzeugbränden in Stammheim sucht die Polizei Köln nach mehreren jungen Verdächtigen sowie nach weiteren Zeugen der Vorfälle. In beiden Fällen hatten die Täter in den letzten Tagen die Seitenscheiben von insgesamt vier Autos eingeschlagen und zwei davon von innen angezündet.

Schon in der Nacht zum Sonntag (8. März) hörten Anwohner in der Adolf-Kober-Straße gegen 1.30 Uhr laute Geräusche und sahen drei junge Männer aus dem Fenster fliehen in Richtung Am Rheinacker. Die Verdächtigen sollen ungefähr 25 Jahre alt gewesen sein und Kapuzenpullover getragen haben. Kurz darauf brach ein Feuer in einem geparkten Audi aus. Auch an einem Nissan Micra und einem VW Passat in der Nähe wurden eingeschlagene Seitenscheiben festgestellt.

Der zweite Vorfall ereignete sich in der Nacht zum Dienstag (10. März) in der Ricarda-Huch-Straße. Zeugen sahen zwei junge Männer in Richtung Hofstraße weglaufen. Beide wurden auf unter 25 Jahre geschätzt, schlank und dunkel gekleidet. Ein VW T-Roc wurde an diesem Ort angezündet. Aufgrund des gleichen Vorgehensweise gehen die Ermittler davon aus, dass es sich um die gleichen Täter handeln könnte.

Personen, die Informationen zu den Vorfällen oder zur Identität der Gesuchten haben, werden gebeten, sich telefonisch unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de bei den Ermittlern des Kriminalkommissariats 15 zu melden. (cr/al)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der aufgezeichneten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 671 Verdächtige, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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