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Steinewerfer auf Brücke am Charlottering: Verdächtige gestellt

Polizei identifiziert Kinder und Erwachsenen nach Vorfall mit Auto-Dashcam. Fahndung und Ermittlungen laufen.

Foto: Depositphotos

Krefeld (ost)

Nach einem weiteren Zwischenfall an einer Fußgängerüberführung über den Charlottering konnte die Polizei dank mehrerer Zeugenaussagen und den Aufnahmen einer Auto-Dashcam drei Kinder und einen Erwachsenen identifizieren.

Die Überführung verbindet die Breslauer und Neukirchener Straße miteinander. Nachdem in letzter Zeit bereits Personen Steine oder andere Gegenstände von der Überführung auf vorbeifahrende Autos geworfen hatten, wurde am Montag (6. April 2026) erneut ein Auto beschädigt. Um 20 Uhr bemerkte der Fahrer eines Tesla mehrere Personen auf der Überführung, bevor die Windschutzscheibe seines Autos zerbrach. Der 35-jährige Mann aus Duisburg alarmierte die Polizei.

Im Zuge der unverzüglich eingeleiteten Fahndung, der Auswertung der Videoaufnahmen aus dem Tesla und basierend auf Zeugenaussagen konnten die Beamten schließlich einen Zehnjährigen, zwei Elfjährige und einen 25-Jährigen ausfindig machen, die sich zum Zeitpunkt des Vorfalls auf der Überführung befanden. Wer von ihnen Gegenstände heruntergeworfen hat, bei welchen Würfen Autos beschädigt wurden und ob es eine Verbindung zu drei Vorfällen in der zweiten Märzhälfte gibt, wird im Rahmen der Ermittlungen durch die Kriminalpolizei untersucht. Der Vorwurf lautet gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 gelöst werden konnten. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, mit 596 männlichen, 75 weiblichen und 310 nicht-deutschen Verdächtigen. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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