Polizei stoppt Fahrzeug mit unsicherer Fahrweise, entnimmt Blutprobe und konfisziert Führerschein und Schlüssel.
Steinfurt: 26-Jähriger unter Alkohol- und Drogeneinfluss am Steuer gestellt

Münster (ost)
Früh am Dienstagmorgen (27.01., 5:10 Uhr) wurde ein 26-Jähriger von Polizisten auf dem Friesenring gestoppt, weil er angeblich unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen ein Auto fuhr.
Aufmerksame Zeugen bemerkten das Fahrzeug an der Kreuzung Lublinring/Kanalstraße aufgrund des unsicheren Fahrverhaltens des 26-Jährigen. Sie alarmierten die Polizei. Die hinzugezogenen Beamten gaben dem Fahrer am Friesenring Haltesignale. Erst als sie mit ihrem Streifenwagen die Weiterfahrt des Autos blockierten, kam der Opel auf der Rechtsabbiegerspur des Friesenrings zur Grevener Straße zum Stillstand.
Nachdem der Fahrer ausgestiegen war, stellten die Beamten Anzeichen von Alkohol- und Drogenkonsum fest. Ein Arzt entnahm dem Mann aus dem Kreis Steinfurt auf einer Polizeiwache eine Blutprobe. Die Polizisten sicherten auch den Führerschein und die Fahrzeugschlüssel des 26-Jährigen. Der Mann mit guineischer Staatsangehörigkeit wird strafrechtlich verfolgt.
Die Polizei warnt: Trinken und Fahren vertragen sich nicht! Alkohol am Steuer kann zu gefährlichen Situationen sowohl für den Fahrer als auch für Unbeteiligte führen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen lag 2022 bei 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 2022 49610 männlich und 6757 weiblich, während es 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – liegt Nordrhein-Westfalen somit an der Spitze.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








