Eine Steinfurterin wurde Opfer von Anlagebetrug. Der Schaden beläuft sich auf einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag, nachdem sie Zugriff auf ihren Computer gestattete.
Steinfurt: Betrug durch Aktienhändler, Frau verliert fünfstelligen Eurobetrag

Steinfurt (ost)
Eine Bewohnerin von Steinfurt wurde von Betrügern getäuscht. Vor einigen Monaten erhielt die Frau erstmals einen Anruf von einem unbekannten Mann, der vorgab, ein Aktienhändler zu sein. Er versprach hohe Gewinne an der Börse.
Anfangs war die Steinfurterin misstrauisch, aber der Anrufer ließ nicht locker, setzte die Frau geschickt unter Druck und überzeugte sie schließlich, Anlagekonten zu eröffnen und kleine Beträge zu überweisen.
Schrittweise überwies das Opfer größere Geldbeträge. Die Frau gewährte dem überzeugenden Betrüger auch Zugriff auf ihren Computer. Der Schaden beläuft sich insgesamt auf einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag. Schließlich wurde der Frau der Betrug bewusst, sie stoppte die Zahlungen und den Kontakt und erstattete Anzeige bei der Polizei.
Die Polizei warnt vor Anlagebetrug. Seien Sie äußerst vorsichtig bei verlockenden Angeboten im Zusammenhang mit Kauf- oder Finanzgeschäften, denen Sie im Internet oder in sozialen Medien begegnen. Hinter den Gewinnversprechen stecken die Tricks von Cyberkriminellen. Die Kriminellen locken ihre Opfer auf gefälschte Anlageplattformen oder Anlage-Apps, die alle sehr seriös aussehen – aber es ist Betrug.
Weitere Tipps finden Sie hier:
https://steinfurt.polizei.nrw/artikel/betrueger-locken-opfer-mit-falschen-online-geldanlagen
https://praevention.polizei.nrw/anlagebetrug-ein-andauerndes-phaenomen-mit-hohen-schadenssummen
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21181 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7667 auf 8126. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 6623 auf 7062, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 4478 auf 4726 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2145 auf 2336 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 2072 im Jahr 2022 und 2159 im Jahr 2023 nahezu gleich. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt








