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Steinfurt: Brand in Mehrfamilienhaus Rheine

Polizei Münster richtet Mordkommission ein. Bewohner konnten rechtzeitig das Haus verlassen.

Foto: Depositphotos

Rheine (ost)

Nach Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Rheine: Polizei Münster gründet Mordkommission

Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Münster, der Polizei Steinfurt und der Polizei Münster. Ergänzung zur Bekanntmachung „Rheine, Brand eines Mehrfamilienhauses Bewohner konnten das Haus rechtzeitig verlassen“ (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43526/6210698, ots vom 04.02.2026, 21.13 Uhr).

Nachdem es am Mittwochabend (04.02., 17.55 Uhr) zu einem Feuer in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Bernhardstraße in Rheine gekommen war, hat die Polizei Münster eine Mordkommission unter der Leitung von Julika Böhlendorf eingesetzt.

Nach ersten Erkenntnissen ist das Feuer in einer Wohnung ausgebrochen. Ein erster Verdacht richtet sich gegen den 43-jährigen Bewohner der Wohnung. Die Polizei hat den Verdächtigen vorläufig festgenommen. Es gibt Hinweise auf eine psychische Erkrankung des Mannes.

Aufgrund des Feuers ist das Wohngebäude stark beschädigt und einsturzgefährdet. Die Brandstelle ist daher derzeit nicht zugänglich. Experten des Landeskriminalamts sind beauftragt, das Objekt zu untersuchen.

Nachbarn konnten nach den Löscharbeiten in ihre Häuser zurückkehren. Die Bewohner des betroffenen Hauses wurden anderweitig untergebracht.

Die genauen Ermittlungen zur Ursache der Explosion stehen noch am Anfang und dauern an.

Presseauskünfte erteilt Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt unter der Rufnummer (0251) 494-2387.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 gelöst wurden. Es gab 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nichtdeutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, von denen 443 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nichtdeutsche. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – liegt Nordrhein-Westfalen immer noch unter diesem Wert.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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