Beamte der Bundespolizei, dem Hauptzollamt Münster und der Kreispolizeibehörde Steinfurt führten einen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung von Kriminalität am Bahnhof durch.
Steinfurt: Gemeinsamer Einsatz am Bahnhof Rheine

Rheine (ost)
Am Montagnachmittag (27. April) führten Beamte der Bundespolizei zusammen mit dem Hauptzollamt Münster und der Kreispolizeibehörde Steinfurt einen gemeinsamen Schwerpunkteinsatz am Bahnhof in Rheine durch.
Das Ziel des koordinierten Einsatzes war die Bekämpfung von typischen Straftaten im Bahnhofsbereich sowie grenzüberschreitender Kriminalität. Aufgrund der geografischen Lage des Bahnhofs Rheine im deutsch-niederländischen Grenzgebiet mit zahlreichen regionalen und überregionalen Verbindungen im öffentlichen Nahverkehr durch Busse und Züge stand dieser im Mittelpunkt des Einsatzes.
Die Bundespolizisten führten an diesem Tag 47 Identitätsfeststellungen durch und erteilten 4 Platzverweise. Bei einem 36-jährigen Deutschen wurde eine geringe Menge Amphetamine entdeckt und beschlagnahmt. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Bei der Kontrolle von zwei Männern, die zusammen auf einem E-Scooter durch den Personentunnel fuhren, verhielten sich die beiden Deutschen nicht kooperativ und weigerten sich, sich gegenüber den Beamten auszuweisen. Der 17-jährige Jugendliche beleidigte die Polizisten und leistete Widerstand. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs und Beleidigung eingeleitet. Bei der Durchsuchung der Personen wurden nicht nur ihre Ausweisdokumente gefunden. Der 26-jährige Mann hatte auch ein Butterfly-Messer bei sich. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Zwei Polizisten erlitten leichte Verletzungen bei dem Widerstand, konnten jedoch ihren Dienst fortsetzen.
Zukünftig sind weitere Einsätze in Rheine geplant und werden gemeinsam mit dem Zoll und der Landespolizei durchgeführt.
Quelle: Presseportal








