Geschädigte bei Straßenraub mit Waffe bedroht. Polizei sucht Zeugen. Drei Täter flüchtig. Hinweise an 02572/9306-4415.
Steinfurt: Raub in Emsdetten

Steinfurt (ost)
Am späten Mittwochabend (01.04.) ereignete sich an der Kirchstraße in der Innenstadt ein Raubüberfall. Drei Täter sind auf der Flucht. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Zwei Opfer waren gegen 21.45 Uhr mit ihrem Fahrzeug in der Kirchstraße unterwegs, als sie von einer unbekannten Person gestoppt und angesprochen wurden. Der Unbekannte näherte sich dem Auto und griff die Fahrerin durch das geöffnete Fenster an. Der Beifahrer stieg aus, um zu helfen, wurde jedoch von zwei weiteren unbekannten Tätern angegriffen.
Die Täter bedrohten die Opfer mit einer Schusswaffe und forderten Geld. Sie erbeuteten Bargeld, Einkäufe, eine Tasche und einen Schlüsselbund. Anschließend flüchteten sie mit einem Audi mit Coesfelder Kennzeichen (COE) in Richtung Innenstadt.
Die Täter werden wie folgt beschrieben: Der Mann, der das Fahrzeug der Opfer stoppte, war etwa 25 Jahre alt, ca. 1,70 Meter groß und trug schwarze Kleidung. Er hatte dunkle Haut. Die beiden anderen Täter waren ebenfalls männlich, komplett in Schwarz gekleidet und mit vermummten Gesichtern.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Informationen zur Tat oder den Tätern können bei der Wache in Emsdetten unter der Telefonnummer 02572/9306-4415 gemeldet werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 gab es 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen das Bundesland mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, mit insgesamt 470 aufgezeichneten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








