Die Polizei sucht Zeugen nach einem Raub in einer Wohnung in Borghorst. Drei Täter sind noch auf der Flucht nach dem Vorfall.
Steinfurt: Raub in Wohnung, Polizei sucht Zeugen

Steinfurt (ost)
Nach einem Überfall in einer Wohnung an der Altemarktstraße in Borghorst bittet die Polizei um Zeugenhinweise.
In der Nacht zum Sonntag (31.08.) gegen 00.15 Uhr drangen drei unbekannte Täter gewaltsam in ein Einfamilienhaus ein. Laut Spuren gelangten die Täter durch eine Hintertür ins Haus und trafen dort auf die beiden Bewohner, eine 58-jährige Frau und einen 69-jährigen Mann.
Die Täter setzten Gewalt gegen die Opfer ein, indem sie sie schlugen und traten. Beide wurden schwer verletzt. Unter Androhung weiterer Gewalt forderten die Täter die Herausgabe von Bargeld und durchsuchten das Haus.
Gegen 03.15 Uhr verließen die Täter das Haus und entkamen mit Bargeld in Höhe eines mittleren fünfstelligen Eurobetrags. Sie flüchteten mit dem Auto der Opfer, einem grauen Daimler Chrysler, in eine zunächst unbekannte Richtung. Das Auto wurde am Sonntagnachmittag in Hollich auf Höhe Mesumer Damm 36 gefunden.
Die männlichen Täter werden wie folgt beschrieben: Einer der drei war schlank und hatte dunkle Haare. Er trug eine lange Hose mit reflektierenden Elementen am linken Hosenbein. Der zweite Täter war ebenfalls schlank und trug helle Kleidung, einen Kapuzenpullover und auffällige Schuhe. Der dritte Täter trug ein dunkles Oberteil und eine graue Hose. Auch er war sehr schlank. Zwei der Täter waren laut Angaben etwa 20 bis 25 Jahre alt, einer etwas älter, alle drei waren etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Informationen zum Überfall oder den Tätern haben oder Beobachtungen am Ort des Geschehens in Hollich gemacht haben. Bitte melden Sie sich bei der Wache in Steinfurt, Telefon 02551/15-4115.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle gemeldet, wovon 357 gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der gemeldeten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen ebenfalls eine hohe Anzahl von Mordfällen verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








