Ein 20-jähriger Mann wurde mit einem E-Scooter, der fast 60 km/h erreichen konnte, aufgegriffen. Er stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und hatte keine Fahrerlaubnis.
Steinheim: E-Scooter zu schnell, Fahrer unter Drogeneinfluss und ohne Fahrerlaubnis

Steinheim (ost)
Am Donnerstag, den 27. Juli, gegen 17:30 Uhr, entdeckte ein Polizeibeamter des Verkehrsdienstes einen 20-jährigen Mann aus Steinheim, der mit einem E-Scooter auf der Marktstraße in Steinheim unterwegs war. Der E-Scooter fuhr offensichtlich schneller als die erlaubten 20 km/h. Außerdem fehlte am E-Scooter ein Versicherungsaufkleber. Es gab auch keine gültige Versicherung.
Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der E-Scooter eine Geschwindigkeit von fast 60 km/h erreichen konnte. Der 20-jährige Fahrer konnte keine erforderliche Fahrerlaubnis vorzeigen.
Der Beamte bemerkte auch drogentypische Anzeichen beim Fahrer. Ein Drogenvortest war positiv und bestätigte den Verdacht. Der 20-Jährige stand also unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.
Der Fahrer musste eine Blutprobe abgeben. Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln eingeleitet.
Auch gegen den Halter des Fahrzeugs, einem Bekannten des 20-Jährigen, wird ein Strafverfahren eingeleitet. Er hatte den E-Scooter nicht versichert und es seinem Bekannten ermöglicht, ohne erforderliche Fahrerlaubnis zu fahren.
Der E-Scooter wurde als Beweismittel sichergestellt./rek
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63.352 auf 65.532 im selben Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56.367 und stieg auf 57.879 im Jahr 2023. Darunter waren 49.610 männliche Verdächtige und 6.757 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51.099 männliche und 6.780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle in Deutschland mit insgesamt 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








