Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Steinheim: Gefährliches Überholmanöver auf B252 bei Nieheim

Ein 26-Jähriger verursachte einen Unfall beim Überholen, verursachte Sachschaden und gefährdete den Gegenverkehr. Die Polizei sucht dringend Zeugen für den Vorfall.

Foto: Depositphotos

Nieheim (ost)

Am Mittwoch, dem 25.02.2026, ereignete sich auf der B 252 bei Nieheim eine gefährliche Verkehrssituation aufgrund eines riskanten Überholmanövers. Ein entgegenkommender Sattelzug musste ausweichen, um eine schwere Kollision zu vermeiden. Trotzdem endete das Überholmanöver mit einem Zusammenstoß und Sachschaden.

Um 13.50 Uhr fuhr ein 26-jähriger Fahrer in einem schwarzen VW Arteon mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Steinheim. Dabei überholte er mehrere Fahrzeuge in Nieheim. Als ihm ein blauer 40-Tonner LKW auf der Gegenfahrbahn entgegenkam, versuchte der 26-Jährige zwischen einem blauen LKW und einem weißen Betonmischer einzuscheren. Dabei kollidierte er seitlich mit dem Betonmischer. Der entgegenkommende Sattelzug musste stark bremsen und auf den Seitenstreifen ausweichen, um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern.

Es entstand ein Sachschaden im vierstelligen Bereich an dem VW und dem Betonmischer, aber es gab keine Verletzten.

Der Führerschein des Unfallverursachers wurde vor Ort nach Absprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft eingezogen.

Das Verkehrskommissariat der Polizei Höxter ermittelt nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, sich unter der Telefonnummer 05271/962-0 zu melden. Insbesondere die Fahrer der beiden blauen LKW, die ihre Fahrt fortsetzten, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle sind. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24