Unbekannte Täter brachen in Wohnungen ein, Polizei sucht Zeugen. Täter entwendeten Schmuck und Bargeld, Ermittlungen laufen.
Stieghorst: Einbrüche in Mehrfamilienhäuser

Bielefeld (ost)
SI / Bielefeld / Stieghorst, Mitte – Unbekannte Täter brachen am Mittwoch, 13.05.2026, in Wohnungen in der Greifswalder Straße und der Kurze Straße ein. Zeugen werden von der Polizei gesucht.
Zwischen 14:30 Uhr und 21:00 Uhr gelang es einem Täter auf unbekannte Weise, in ein Mehrfamilienhaus in der Greifswalder Straße einzudringen. Er öffnete gewaltsam eine Wohnungstür und stahl Schmuck und Bargeld.
An der Kurze Straße, zwischen der Jöllenbecker Straße und der Bökenkampstraße, verschaffte sich ein Täter zwischen 17:20 Uhr und 20:20 Uhr Zugang zu einem Mehrfamilienhaus und brach in eine Wohnung ein.
Ob der Täter auch gestohlene Gegenstände mitnahm, wird in den Ermittlungen überprüft.
In beiden Fällen gelangten die Täter problemlos in die Mehrfamilienhäuser. Die betroffenen Wohnungstüren waren nur zugezogen, aber nicht abgeschlossen.
Es wird daran erinnert, den Türöffner in Mehrfamilienhäusern nur zu verwenden, wenn Sie wissen, wer vor der Tür steht und warum die Person das Gebäude betreten möchte.
Vergessen Sie nicht, Ihre Wohnungstür abzuschließen, wenn Sie das Haus verlassen!
Hinweise zu den Einbrüchen nimmt das Kriminalkommissariat 13 unter der 0521/545-0 entgegen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsrate in Nordrhein-Westfalen stieg zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 2.789 auf 3.069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2.344 auf 2.614 anstieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 davon aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Trotz des Anstiegs der Mordraten in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 bei 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








