Feuerwehr rettet Personen aus eingeklemmten Autos nach schwerem Zusammenstoß. Einsatz endet nach zwei Stunden.
Stockum: Verkehrsunfall auf Nordlippestraße

Werne (ost)
Am Freitagabend um 21:05 Uhr wurden die Löschzüge Stockum und Mitte der Freiwilligen Feuerwehr Werne mit dem Alarmstichwort „TH2 Person – Verkehrsunfall, Person klemmt“ in die Nordlippestraße gerufen.
Als die ersten Einsatzkräfte ankamen, sahen sie ein großes Trümmerfeld an der Unfallstelle. Aus bisher ungeklärten Gründen waren zwei Autos in den Unfall verwickelt. Insgesamt waren drei Personen betroffen, von denen zwei in einem der beteiligten Fahrzeuge eingeklemmt waren.
Aufgrund der schweren Verletzungen musste eine der eingeschlossenen Personen schnell aus dem Auto befreit werden. Mit Hilfe von hydraulischem Rettungsgerät wurde die Seite des Fahrzeugs geöffnet, um beide Personen schonend zu retten. Gleichzeitig sicherten die Einsatzkräfte die Unfallstelle ab und stellten den doppelten Brandschutz sicher.
Die beiden geretteten Personen wurden nach der medizinischen Versorgung mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Eine weitere leicht verletzte Person aus dem zweiten beteiligten Auto wurde ebenfalls zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
Insgesamt waren 25 Feuerwehrleute der Feuerwehr Werne mit sechs Fahrzeugen, dem Ausbildungsfahrzeug der Feuerwehr Lünen, sowie dem Rettungsdienst und der Polizei im Einsatz. Gegen 23:00 Uhr konnte der Einsatz für die Feuerwehr beendet und der Kreisleitstelle Unna Einsatzende gemeldet werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle (1,08%) verzeichnet. Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten beliefen sich auf 11.172 und die Leichtverletzten auf 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








