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Stolberg: Raub auf Mobilfunkgeschäft

Täter flüchten ohne Beute. Am Wochenende überfielen zwei Personen ein Mobilfunkgeschäft. Sie flüchteten mit gestohlenen Mobiltelefonen, aber ließen sie später fallen.

Foto: Depositphotos

Stolberg (ost)

Letztes Wochenende überfielen zwei Personen ein Mobilfunkgeschäft in der Einkaufspassage an der Zweifaller Straße.

Laut aktuellen Informationen betraten am Samstag (04.04.2026) zwei unbekannte Personen gegen 13:45 Uhr das Geschäft für Mobilfunkgeräte. Einer der Räuber zog ein Regalbrett mit teuren Mobiltelefonen aus der Auslage, während der andere eine Angestellte des Ladens bedrohte. Die Täter flüchteten mit dem Regalbrett und den Mobiltelefonen aus dem Geschäft. Ein Passant versuchte noch, den Tätern im Bereich der Einkaufspassage den Weg zu versperren, woraufhin sie das Regalbrett mit den Mobiltelefonen fallen ließen.

Daraufhin flüchteten die Täter in einem schwarzen Audi, der in der Nähe der Einkaufspassage geparkt war. Am Steuer des Fahrzeugs wartete anscheinend ein vermutlicher dritter Komplize.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (gw)

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Räuberieraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 auf 9103, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Auffällig ist auch, dass die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 3590 auf 4163 anstieg. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hat Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen mit insgesamt 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

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