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Stommeln: Verkehrsstörung auf B59

Die Feuerwehr Pulheim musste einen umgekippten Anhänger aufrichten und einen LKW sichern, der in einen Straßengraben gerutscht war.

B59_umgestürzter Hänger
Foto: Presseportal.de

Pulheim (ost)

Am Dienstagmorgen (13.01) hat die Feuerwehr Pulheim auf der Bundesstraße 59 einen umgekippten Anhänger wieder aufgerichtet und anschließend einen LKW gesichert, der drohte, eine Böschung hinunterzurutschen.

Ein Auto fuhr am Dienstagmorgen zwischen Stommeln und Pulheim mit seinem Anhänger auf der B59 in Richtung Köln. Während der Fahrt begann der Anhänger zu schlingern und kippte schließlich um. Niemand wurde bei dem Unfall verletzt. Der Anhänger, beladen mit etwa 1,5 Tonnen Bauschutt, blockierte jedoch zwei Spuren der dreispurigen Bundesstraße. Da kein Abschleppunternehmen sofort verfügbar war, half der Löschzug Pulheim der Polizei, um die stark befahrene Bundesstraße so schnell wie möglich wieder frei zu machen. Unter der Leitung von Oberbrandmeister Marvin Schäfer rückten die acht freiwilligen Helfer mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug mit einer Seilwinde aus, um den Anhänger schnell bergen zu können. Um den Anhänger mit der Winde aufzurichten, musste zuerst ein Teil der Ladung entfernt werden. Nachdem der Anhänger wieder aufrecht stand, wurde die entfernte Ladung schnell mit vielen Händen zurück auf den Anhänger geladen. Da inzwischen auch ein Abschleppwagen angekommen war, konnte die Feuerwehr die gereinigte Einsatzstelle der Polizei übergeben und nach einer halben Stunde abrücken.

Auf dem Rückweg nach Pulheim fand die Feuerwehr nach weniger als einem Kilometer einen LKW, der bei einem Wendemanöver mit dem Heck tief in den Straßengraben der B59 gerutscht war. Der Großteil des Fahrzeugs stand quer zur Fahrbahn und blockierte zwei Fahrspuren in Richtung Stommeln. Die Feuerwehrkräfte sicherten den tonnenschweren LKW sofort mit Unterlegkeilen gegen weiteres Abrutschen und alarmierten parallel die Polizei. Durch die Sicherungsmaßnahmen konnte ein weiteres Abrutschen des Fahrzeugs mit der Gefahr einer Beschädigung des Kraftstofftanks verhindert werden. Nach den Maßnahmen übergaben die freiwilligen Kräfte auch diese Einsatzstelle der Polizei und beendeten den Einsatz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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