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Streit eskaliert in Düsseldorf

Eine Frau verletzt Mann schwer bei Streit am Hauptbahnhof – Tatverdächtige festgenommen, Ermittlungsrichter eingeschaltet

Foto: Depositphotos

Düsseldorf (ost)

Am Dienstag, dem 3. März 2026, um 19:11 Uhr

Die Polizei in Düsseldorf führt Ermittlungen wegen einer Körperverletzung durch, die gestern Abend am Hauptbahnhof stattgefunden hat. Es besteht der Verdacht, dass eine Frau einen Mann bei einem Streit durch Stiche schwer verletzt hat. Nachdem die Polizisten Erste Hilfe geleistet hatten, wurde das Opfer ins Krankenhaus gebracht – es besteht keine Lebensgefahr. Die mutmaßliche Täterin wurde im Zuge der Fahndung festgenommen. Sie ist der Polizei bekannt und soll noch heute einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Nach den derzeitigen Ermittlungen gerieten gestern Abend auf dem Konrad-Adenauer-Platz eine Frau und ein Mann (beide aus der Obdachlosenszene) in einen Streit. Zeugenaussagen zufolge soll die Frau den Mann mit einem Messer angegriffen haben und danach geflohen sein. Die Polizisten legten dem schwer verletzten Mann ein Tourniquet an. Anschließend wurde das 31-jährige Opfer in ein Krankenhaus gebracht. Im Zuge der Fahndung wurde die mutmaßliche Täterin von einer Streife gefunden. Der 27-jährigen Frau mit italienischer Staatsangehörigkeit wurde eine Blutprobe entnommen. Sie wird dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

(ak)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die sich von 206 auf 310 erhöhte. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen jedoch nicht das Bundesland mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, wo insgesamt 470 Fälle verzeichnet wurden.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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