Eine Bielefelderin wird beschuldigt, einen anderen Fahrer verletzt zu haben, der sie zur Rede stellen wollte. Der Vorfall ereignete sich am Montag, den 13.04.2026, gegen 15:50 Uhr.
Streit im Straßenverkehr: Fahrerin wirft mit einem Glas

Bielefeld (ost)
SI / Bielefeld / Sennestadt – Eine Bielefelderin wird beschuldigt, am Montag, den 13.04.2026, einen anderen Fahrer verletzt zu haben, der sie zur Rechenschaft ziehen wollte.
Nach aktuellen Ermittlungen fuhr die 45-jährige Bielefelderin gegen 15:50 Uhr mit ihrem Auto auf dem Sennestadtring und plante, links auf den Ramsbrockring abzubiegen. An der Kreuzung hielt sie an einer roten Ampel an. Als das Licht auf Grün wechselte, hupte der Fahrer hinter ihr, woraufhin sie absichtlich langsam losfuhr.
Der 66-jährige Fahrer aus Schloß Holte-Stukenbrock folgte der Fahrerin in die Bleicherfeldstraße. Als sie dort stoppte, näherte sich der 66-Jährige dem Fahrzeug.
Die Bielefelderin soll plötzlich ein Glas nach ihm geworfen haben. Der 66-Jährige und Zeugen berichteten später, dass sie ihn dann geschlagen und getreten habe. Eine weitere Frau und ein junger Mann kamen dazu, um der Frau zu helfen. Dabei wurde der Mann aus Schloß Holte-Stukenbrock verletzt und seine Brille beschädigt.
Die Bielefelderin beschuldigte wiederum den 66-Jährigen, sie an den Handgelenken aus dem Auto gezogen zu haben. In dem folgenden Gerangel habe er sie zu Boden gebracht.
Der 66-Jährige wurde von einem Rettungswagen-Team behandelt und dann entlassen.
Er erstattete Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung gegen die 45-jährige Bielefelderin sowie gegen den 23-jährigen Bielefelder, der ebenfalls auf ihn eingeschlagen hatte.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3.764 Fälle (0,59%). Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle (87,36%). Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Tote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








