Die Polizei sucht nach zwei Männern, die einen Rollerfahrer geschlagen haben. Zeugen werden um Mithilfe gebeten.
Streit im Straßenverkehr in Herten

Recklinghausen (ost)
Nach einem „Aggressionsdelikt im Straßenverkehr“ sucht die Polizei nach zwei tatverdächtigen Männern und nach Zeugen, die zur Aufklärung beitragen können. Ein 49-jähriger Rollerfahrer aus Recklinghausen war am Freitagnachmittag auf der Ewaldstraße stadteinwärts unterwegs. Im Bereich der Straße „Im Emscherbruch“ wurde er gegen 16 Uhr von einem hellblauen Ford C-Max überholt, aus dessen Beifahrerfenster etwas geworfen wurde (vermutlich Kunststoffteil), was dann gegen den Helm des Rollerfahrers flog. An der Kreuzung Ewaldstraße/Gelsenkirchener Straße wollte der 49-Jährige die Insassen im Auto auf den Vorfall ansprechen, was aber ignoriert wurde. Im Bereich der Vitusstraße bemerkte der Rollerfahrer dann das abgestellte Auto und in der Nähe auch die beiden Männer aus dem Fahrzeug. Der 49-Jährige sprach die Männer daraufhin erneut auf den Vorfall an, woraufhin der Rollerfahrer direkt geschlagen wurde. Ob beide Männer geschlagen haben oder nur einer, ist noch unklar. Anschließend fuhr der 49-Jährige direkt zur Polizei und erstattete Anzeige. Er wurde leicht verletzt. Beschreibung der Männer: beide etwa 30 bis 35 Jahre alt, 1,75m bis 1,80m groß, kräftige Statur, schwarze, kurze Haare, einer trug überwiegend weiße Kleidung und eine weiße Cap, der andere trug einen weißes Oberteil (Pulli) mit Aufdruck auf der Brust und eine kurze blaue Jeans. Zeugen, die den Vorfall auf der Ewaldstraße oder der Vitusstraße mitbekommen haben und/oder Hinweise auf die beiden Tatverdächtigen sowie das Auto geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0800/2361 111 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2.13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87.36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 Unfälle (2.74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1.08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








