Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Streit in Alfter-Witterschlick: Mann mit Messer verletzt

Polizei ermittelt nach Auseinandersetzung, Verdächtiger auf der Flucht. Opfer in Klinik gebracht, Tatwaffe sichergestellt.

Foto: Depositphotos

Alfter (ost)

Am Samstagabend (18.04.2026) hat die Polizei in Bonn nach einem Streit unter Bekannten in einer Wohnung in Alfter-Witterschlick Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen.

Es wird berichtet, dass gegen 00:30 Uhr zwei Männer (39, 48) in der Wohnung einer 48-jährigen Frau an der Hauptstraße in Witterschlick in einen verbalen Streit geraten sind. Der 39-jährige Mann soll dann ein Messer gezogen haben, den 48-jährigen Mann am Bein verletzt haben und danach aus der Wohnung geflohen sein.

Die 48-jährige Frau alarmierte die Polizei, die sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen einleitete, an denen auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war. Der verletzte Mann wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Das mutmaßliche Tatwerkzeug wurde in der Wohnung der Frau gefunden.

Der mutmaßliche Täter ist noch nicht gefasst worden. Die Kriminalpolizei führt die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung weiter.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023, die 470 Fälle verzeichnete, zeigt Nordrhein-Westfalen eine besorgniserregende Zunahme der Mordraten.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24