Ein 42-jähriger Mann verletzt einen 54-jährigen Mann bei einem Streitgeschehen schwer, beide vorläufig festgenommen.
Streit in Bonn-Buschdorf endet lebensgefährlich

Bonn (ost)
Am Sonntagabend (19.04.2026) haben die Behörden in Bonn begonnen, wegen des Verdachts auf versuchtes Tötungsdelikt zu ermitteln.
Es gab eine Auseinandersetzung zwischen zwei Männern in Bonn-Buschdorf gegen 20:30 Uhr. Während des Streits wurde ein 42-Jähriger lebensgefährlich verletzt. Es wird angenommen, dass der 42-Jährige zuvor vom 54-Jährigen angegriffen wurde. Es wurden ein Messer und eine Eisenstange verwendet, aber der genaue Ablauf der Auseinandersetzung ist noch unklar.
Ein Zeuge alarmierte die Polizei, die schnell am Tatort eintraf.
Der leicht verletzte 42-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zur Polizeistation gebracht.
Der schwer verletzte 54-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht und schwebt in Lebensgefahr. Auch er wurde vorläufig festgenommen.
Eine Mordkommission der Bonner Polizei unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Thomas Winterscheidt und Oberstaatsanwältin Claudia Heitmann übernahm die Ermittlungen aufgrund der Umstände.
Weitere Informationen zu diesem Vorfall werden erst im Laufe des Montagvormittags (20.04.2026) veröffentlicht.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen einen signifikanten Anteil an den Mordfällen in Deutschland ausmacht.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








