Mordkommission ermittelt nach Messerangriff, Tatverdächtiger auf der Flucht. Keine Lebensgefahr ausgeschlossen.
Streit in Gevelsberg: 41-Jähriger verletzt

Gevelsberg (ost)
Um etwa 19.15 Uhr am Sonntag (26.07.) gab es in der Hagener Straße in Gevelsberg einen Streit zwischen zwei Männern, dessen Ursache derzeit unklar ist. Ein 41-Jähriger wurde bei dem Vorfall mit einem Messer verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Ein Notarzt konnte nicht ausschließen, dass Lebensgefahr besteht. Der 46-jährige Verdächtige flüchtete noch bevor die Polizei am Tatort eintraf. Eine Mordkommission der Hagener Polizei wurde eingeschaltet, aber weitere Informationen sind derzeit nicht verfügbar. (arn)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023 anstieg. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten registrierten Mordfällen in ganz Deutschland, mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








