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Streit in Rheinbach eskaliert

Mann im Krankenfahrstuhl fährt Radfahrer an und schlägt zu. Polizei ermittelt nach Vorfall mit Flucht.

Foto: Depositphotos

Bonn (ost)

Die Polizei in Bonn sucht nach einem Vorfall am vergangenen Donnerstagmittag (10.09.2026) in Rheinbach nach einem älteren Mann, dessen Identität bisher unbekannt ist. Die Bevölkerung wird um Unterstützung gebeten. Nach einem Streit fuhr der Verdächtige mit seinem motorisierten Krankenfahrstuhl zunächst über den Fuß eines Fahrradfahrers und schlug dann dem Geschädigten gegen den Helm, nachdem er aufgestanden war.

Um 11:50 Uhr wurden Polizeibeamte der Wache Rheinbach zu einem Zwischenfall in der Flerzheimer Straße in der Nähe des Bahnübergangs gerufen. Laut bisherigen Ermittlungen kam es zuerst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem Fahrradfahrer und dem älteren Mann im Krankenfahrstuhl auf dem separaten Weg in Richtung Am Neuen Wasserwerk. Der Senior blockierte den Radfahrer mit seinem Fahrzeug, woraufhin dieser sein Fahrrad verließ.

Im Verlauf des Streits fuhr der Mann gezielt mit seinem Krankenfahrstuhl auf den Radfahrer zu und überfuhr dessen Fuß. Danach stand der Mann auf, zog seine Jacke aus und schlug dem Radfahrer unerwartet mit der Faust gegen den Helm. Als der Geschädigte drohte, die Polizei zu rufen, fuhr der Unbekannte in Richtung Stadt davon.

Da der Vorfall als Verkehrsunfall mit Fahrerflucht eingestuft wurde, hat das Verkehrskommissariat 2 die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen um Informationen über den unbekannten Beteiligten an dem Unfall.

Der Mann kann wie folgt beschrieben werden:

Männlich, ca. 70-80 Jahre alt, kräftige Statur, trug eine Jeansjacke und fuhr mit einem motorisierten Krankenfahrstuhl.

Weitere Informationen zu dem Vorfall oder zur Identität des Mannes nimmt das Verkehrskommissariat 2 der Bonner Polizei unter der Rufnummer 0228 15-0 oder per E-Mail an vk2.bonn@polizei.nrw.de entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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