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Streit mit Verletzten in Goch

Ein Mann und eine Frau wurden lebensgefährlich verletzt. Der Mann verletzte sich nach dem Angriff selbst.

Foto: Depositphotos

Krefeld (ost)

Am Mittwoch, dem 2. September 2026, ereignete sich ein Vorfall in einer Wohnung in der Mühlenstraße in Goch, bei dem ein Mann und eine Frau in einen Streit gerieten. Beide erlitten lebensbedrohliche Verletzungen und wurden ins Krankenhaus gebracht. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50667/6344619

Die 25-jährige Frau schwebt weiterhin in Lebensgefahr, während der Zustand des 26-jährigen Mannes mittlerweile stabil ist. Er ist jedoch nach wie vor nicht vernehmungsfähig. Basierend auf dem aktuellen Ermittlungsstand besteht der Verdacht, dass der Mann seine Partnerin nach einem Streit mit einem Messer angegriffen und sich anschließend selbst verletzt hat. Die Staatsanwaltschaft Kleve hat beim zuständigen Amtsgericht die Beantragung eines Haftbefehls wegen versuchten Totschlags in Verbindung mit gefährlicher Körperverletzung eingereicht. Die genauen Hintergründe und der Ablauf der Tat sind Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Staatsanwaltschaft Kleve. (245)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders besorgniserregend ist, dass die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 206 auf 310 anstieg. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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