Am Dienstag brach in Recklinghausen-König Ludwig ein Dachstuhlbrand aus. Die Feuerwehr bekämpfte das Feuer, ohne dass jemand verletzt wurde.
Suderwich: Brand in Recklinghausen-König Ludwig

Recklinghausen (ost)
Am Dienstag, den 31. März 2026, ereignete sich in Recklinghausen-König Ludwig ein Feuer im Dachgeschoss in der Antoniusstraße. Es gab keine Verletzten.
Die Feuerwehr Recklinghausen wurde um 15:59 Uhr mit dem Alarmwort „Wohnungsbrand“ in die Antoniusstraße gerufen. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stellte sich jedoch heraus, dass ein anderes Szenario vorlag: Eine Wohnung im Dachgeschoss stand in Flammen und das Feuer hatte bereits auf den Dachstuhl übergegriffen. Das Alarmwort wurde auf „Dachstuhlbrand“ geändert. Aufgrund der Größe des Brandes wurde die Alarmstufe von F3 auf F4 erhöht und zusätzliche Kräfte wurden zur Einsatzstelle gerufen. Alle Bewohner hatten das Gebäude bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr eigenständig verlassen. Es gab keine vermissten oder verletzten Personen.
Ein Drehleiterfahrzeug wurde von der Vorderseite des Gebäudes zur Brandbekämpfung eingesetzt, während ein Außenangriff von der Rückseite vom Boden aus erfolgte. Gleichzeitig drangen mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vor. Um das Feuer zu bekämpfen, musste das Dach geöffnet werden. Zur Überprüfung von Glutnestern setzte die Feuerwehr eine Drohne mit einer Wärmebildkamera ein. Um 19:00 Uhr war das Feuer gelöscht.
Die Dachgeschosswohnung, die angrenzende Dachgeschosswohnung und alle Wohnungen unterhalb der Brandwohnung sind nicht mehr bewohnbar.
Der Einsatz dauerte bis 20:00 Uhr. Beteiligt waren der hauptamtliche Löschzug der Feuer- und Rettungswache, der Einsatzleitdienst sowie die freiwilligen Löschzüge Süd, Suderwich, Hochlar, Speckhorn und Ost. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt im Einsatz. Der freiwillige Löschzug Altstadt sorgte während des Einsatzes für den Grundschutz an der Feuer- und Rettungswache.
Zur Brandursache und zur Schadenshöhe verweist die Feuerwehr auf die Ermittlungen der Polizei.
Quelle: Presseportal








