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Südlohn: Polizei nimmt drei Tatverdächtige fest

Hinweis führt zur Festnahme nach Einbrüchen in Handwerksbetriebe, Diebesgut und Transporter sichergestellt

Foto: Depositphotos

Südlohn/Hamminkeln (ost)

Ort des Verbrechens: Südlohn, Woorteweg;

Zeitpunkt des Verbrechens: 17.01.2026, 01.20 Uhr;

Dank eines aufmerksamen Zeugen wurden in der Nacht zum Samstag drei Verdächtige nach mehreren Einbrüchen in Handwerksbetriebe festgenommen. Es konnte umfangreiches Diebesgut sichergestellt werden, sowie ein Transporter, der am Vortag in Hamminkeln gestohlen wurde.

Am Freitagmorgen entdeckte der Besitzer eines Handwerksbetriebs in Hamminkeln-Dingden einen Einbruch in seine Lagerhalle. Unbekannte Täter hatten sich gewaltsam Zugang verschafft und dann einen Firmen-Transporter gestohlen. Mit diesem Fahrzeug transportierten sie große Mengen Kupfer- und Messingmaterial ab. Der entstandene Schaden beläuft sich auf einen fünfstelligen Betrag. (Original-OTS der KPB Wesel: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65858/6198770)

In der Nacht zum Samstag meldete ein aufmerksamer Zeuge der Polizeileitstelle in Borken einen Pkw im Bereich der Winterswyker Straße in Südlohn-Oeding. Dem Anrufer war die Fahrweise des Fahrzeugs verdächtig vorgekommen. Einsatzkräfte trafen das Fahrzeug kurz darauf auf dem Woorteweg an und führten eine Kontrolle durch. Im Auto befanden sich drei Männer. Die Beamten fanden Einbruchswerkzeug sowie eindeutig gestohlenes Eigentum einer nahegelegenen Firma im Fahrzeug. Gleichzeitig überprüften Polizeikräfte die genannte Adresse des Unternehmens und entdeckten dort frische Einbruchsspuren. Im Inneren des Gebäudes war bereits eine große Menge Metall bereit zur Abholung. Im weiteren Verlauf der Kontrolle wurde außerdem ein Fahrzeugschlüssel eines Transporters gefunden. Das entsprechende Fahrzeug konnte kurz darauf geortet und eindeutig mit dem Einbruch in Hamminkeln in Verbindung gebracht werden. Auch dieses Fahrzeug wurde beschlagnahmt.

Die Beamten nahmen die drei Verdächtigen, Männer aus Dortmund im Alter von 18 bis 21 Jahren, fest und brachten sie zur Polizeiwache. Der Pkw, der gestohlene Transporter, das mutmaßliche Einbruchswerkzeug und das Diebesgut wurden als Beweismittel sichergestellt. Am Sonntagabend wurden die Ermittler das Trio dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ in allen Fällen Haftbefehl. (pl)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, wobei 357 Fälle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 671 Verdächtige, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 aufgezeichnete Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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