Die Feuerwehr Gangelt wurde zu einem Verkehrsunfall auf der L47 alarmiert. Ein Kradfahrer wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.
Süsterseel: Verkehrsunfall mit schwer verletztem Kradfahrer

Gangelt (ost)
Heute Mittag um 11:39 Uhr wurde die Feuerwehr Gangelt zu einem Verkehrsunfall auf der Landstraße 47 gerufen. Gemäß den bisherigen Informationen der Polizei fuhr ein 22-jähriger Motorradfahrer aus den Niederlanden auf der L47 von Süsterseel in Richtung Gangelt. Hinter dem Motorrad fuhr ein Auto mit niederländischen Kennzeichen. Der Motorradfahrer gab an, dass es zu einem Streitgespräch zwischen ihm und dem Autofahrer kam. Der Autofahrer fuhr daraufhin sehr nah auf das Motorrad auf, wodurch der Motorradfahrer nach rechts von der Straße abkam und frontal gegen einen Baum prallte. Aufgrund der starken Wucht des Aufpralls wurde der Motorradfahrer mehrere Meter in ein Feld geschleudert und erlitt erhebliche Verletzungen an den Beinen. Das Auto flüchtete in Richtung Heinsberg, ohne sich um den Motorradfahrer zu kümmern. Glücklicherweise bemerkten mehrere Passanten, darunter eine Intensivkrankenschwester, den Unfall und versorgten den Verletzten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte.
Der Patient wurde dann zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr Gangelt sicherte die Unfallstelle und half bei der Versorgung des Verletzten. Neben einem Rettungswagen des RDHS wurde auch der Rettungshubschrauber Christoph Europa 1 eingesetzt. Es konnte bisher nicht festgestellt werden, ob es zu einem Kontakt zwischen den beiden Fahrzeugen kam. Die L47 im Bereich der Unfallstelle wurde für etwa zwei Stunden vollständig gesperrt, während die Rettungs- und Bergungsarbeiten durchgeführt wurden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen oder 0,59% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den größten Anteil aus mit 556.792 Fällen, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








