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Sundern: Gefährliches Überholmanöver – Zeugen gesucht

Am Donnerstag kam es zu einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr in Sundern. Ein Auto überholte einen Bus und zwang Fußgänger zur Flucht.

Foto: unsplash

Sundern (ost)

Am Donnerstag, dem 23.07.2026, ereignete sich gegen 12:26 Uhr in Sundern in der Straße „In der Flamke“ auf Höhe der Bushaltestelle „Im Spree“ ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr. Ein Linienbus stoppte an der genannten Bushaltestelle in Richtung Sundern. Hinter dem Bus warteten vier Fahrzeuge darauf, dass Passagiere aus dem Bus ausstiegen. Eine Fußgängerin stieg aus dem Bus aus und begab sich zur Verkehrsinsel, um die Straße zu überqueren. Als sie die Verkehrsinsel in Richtung Arnsberg verlassen wollte, näherte sich von links ein Auto mit überhöhter Geschwindigkeit. Die Fußgängerin musste einen Schritt zurücktreten, um nicht vom Fahrzeug erfasst zu werden. Das Auto nutzte die Gegenfahrbahn, um den Bus und die dahinter stehenden Fahrzeuge zu überholen. Sowohl entgegenkommende Fahrzeuge als auch der bereits abfahrende Bus mussten stark bremsen, um eine Kollision mit dem überholenden Auto zu vermeiden.

Das überholende Fahrzeug kann wie folgt beschrieben werden: – PKW der Marke Skoda – Kräftig blaue Lackfarbe; „race blue metallic“ oder „energy blue“ – HSK-Kennzeichen

Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen zum Fahrzeug haben oder den Vorfall beobachtet haben, sich telefonisch bei der Polizeiwache in Sundern unter der Telefonnummer 02933/9020-3511 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2.13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% der Gesamtanzahl ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792 Fälle, was 87.36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 (2.74%) und auf Autobahnen 6889 (1.08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11172 und Leichtverletzte 68000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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