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Sundern: Schwere Körperverletzung in Arnsberger Schnellimbiss

Ein 18-jähriger Mann wurde ohne Grund angegriffen, Polizei bittet um Zeugenaussagen zur Identifizierung der Täter.

Foto: Depositphotos

Arnsberg (ost)

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ereignete sich um 02:35 Uhr eine gefährliche Körperverletzung in einem Schnellrestaurant in der Hüstener Straße in Arnsberg. Ein junger Mann aus Arnsberg war zu diesem Zeitpunkt in dem Schnellrestaurant und bestellte sich etwas zu essen. Ein bisher unbekannter Täter stieß den Mann aus unklaren Gründen an. Daraus entstanden Streitigkeiten zwischen dem 18-jährigen Arnsberger, seinem 20-jährigen Freund aus Sundern und der angreifenden Gruppe. Die Streitigkeiten eskalierten, als die unbekannte Gruppe die Opfer beleidigte, mit Stühlen schlug und bewarf. Die jungen Männer aus Sundern und Arnsberg wurden leicht verletzt. Es ist bekannt, dass die angreifende Gruppe aus vier Männern und zwei Frauen bestand. Als die Polizei eintraf, waren sie nicht mehr vor Ort. Eine Beschreibung eines der unbekannten Täter lautet wie folgt:

Bisher waren polizeiliche Fahndungsmaßnahmen erfolglos. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich telefonisch mit der Polizeiwache Arnsberg unter der Telefonnummer 02932-9020-3211 in Verbindung zu setzen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige und 75 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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